Ungarn: Flüchtlinge bleiben im Zug

Die Euphorie nahm ein jähes Ende: Am Bahnhof in Bicske verharren hunderte Flüchtlinge in einem Zug - sie wurden auf eine falsche Fährte gelockt. Nicht einmal freiwillige Helfer dürfen zu ihnen. Einige österreichische Journalisten twittern vor Ort.

Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel mit Menschenleben: Als der ungarische Ostbahnhof wieder geöffnet wurde, strömten hunderte Menschen auf die Bahnsteige. Ein Zug Richtung Österreich fuhr los – doch er wurde am Bahnhof Bicske plötzlich angehalten. Die Reisenden wurden zum Aussteigen aufgefordert, sie sollten in ein nahegelegenes Lager gebracht werden. Zahlreiche Menschen weigerten sich, in das Lager gebracht zu werden. Sie verharren jetzt im Zug. Auch gegen JournalistInnen ging die Polizei gestern Nachmittag vor. Viele twittern live vor Ort mit:

 

Aktuell