Und jetzt alle!

WIENERIN Chefredakteurin Sylvia Margret Steinitz über Engagement und Neuerungen.

Und hast du's nicht gesehen, sind wir mitten im neuen Jahr! Wir - das heißt, Sie und die Redaktion - starteten ja sehr engagiert. Denn die Reportage „Eine Chance für Sharmila" über die Arbeit des österreichischen Hilfsvereins ZUKI - Zukunft für Kinder in Indien löste großes Echo aus. Die entsetzlichen Verbrechen an Frauen, die zeitgleich aus Indien bekannt wurden, machten noch deutlicher, wie wichtig es ist, in dieser aufstrebenden Wirtschaftsnation, die immer noch unerbittliche gesellschaftliche Fesseln trägt, besonders Mädchen zu schützen und zu fördern. Viele Leserinnen entschlossen sich deshalb, eine Patenschaft für ein ZUKI-Kind zu übernehmen.

Und nicht nur, aber auch deshalb hat die WIENERIN entschieden, den Verein Zukunft für Kinder künftig als fixe Medienpartnerin zu unterstützen und regelmäßig zu berichten, was mit Ihren Spenden alles bewegt wird. Engagiert geht's auch weiter: Zum dritten Mal veranstalten wir heuer denWIENERIN SUMMIT, diesmal zu einem Aspekt unseres Lebens, der bei jeder Diskussion über Frauen und Beruf zur Sprache kommt. „Zwischen Kind und Karriere" lautet unser diesjähriges Thema - und eines ist klar: Wir wollen nicht nur im „Jo, eh"-Modus, sondern durchaus kontrovers diskutieren. Am 4. April ist es so weit - und ab sofort können Sie sich anmelden.

Alle Seiten beleuchten, das muss auch dann journalistische Pflicht sein, wenn die Lage eindeutig erscheint. Pflichtbewusst begab ich mich deshalb in die Tiefen des Wiener Brachialfaschings und besuchte ein Konzert der Band Die Hinichen, die mit frauenfeindlichen Texten eine Diskussion darüber lostraten, wie man sich wehren soll, wenn aus Kunst Kränkung wird. Mit meinem Kommentar dazu hier auf wienerin.at begründen wir eine weitere Neuerung:

Gedanken aus der WIENERIN-Chefredaktion. Bisweilen gibt es halt zu aktuellen Ereignissen etwas zu sagen, was nicht bis zur nächsten Ausgabe warten kann - oder ein bisserl mehr Platz braucht. Der nächste Kommentar liegt bereits auf der Hand: Während wir die Februar-Ausgabe fertigstellten, wurde per Volksbefragung die Wehrpfl icht zementiert. Sollen Frauen zu Bundesheer und Zivildienst? Dazu demnächst mehr hier auf www.wienerin.at.

 

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