Trendsport Klettern

Es gibt viele Arten von Klettern und im Grunde kann es auch jeder. Ob die Kinder am Spielplatzgerüst oder die Bauarbeiter auf der Leiter. Doch das wirkliche Sportklettern ist anstrengend, macht Spaß, hält fit und schlank und liegt voll im Trend.

Mittlerweile muss man nicht mehr in den Bergen wohnen, um diese Sportart ausüben zu können. Zahlreiche Kletterhallen und Outdoor-Anlagen ermöglichen es, hoch hinauf zu klettern.

Hier verraten wir Ihnen die wichtigsten Klettersportarten:

Alpines Klettern

Beim Alpinen Klettern handelt es sich nur streckenweise um das tatsächliche Klettern. Hier werden hohe Berge in Kombination mit einer Wanderung erklommen mit dem Ziel, den Gipfel zu erreichen. Dabei sollte bedacht werden, dass zumindest eine gewisse Affinität zum Wandern oder Bergsteigen vorhanden sein sollte, ehe man sich auf den Marsch macht.

Bigwall Klettern

Das Bigwall Klettern ist das Klettern an sehr hohen Felswänden. In der Regel wird diese Kletterform nur zum großen Teil technisch durchgeführt, da das technische Klettern sehr viel zeitintensiver ist. Zudem erfordert letzteres eine große Menge an Material, weshalb bei "freier Begehung" oftmals Lebensmittel und Übernachtungssachen für die Schlafstunden, hängend an der Felswand, mitzubringen sind.

Freeclimbing

Beim Freeclimbing klettert man mit reinem Körpereinsatz an einer Fels- und Kletterwand entlang, wobei man mit Sicherungsseilen für etwaige Abstürzte geschützt wird.

Weitere Kletterformen erfahren Sie auf Seite 2!

Sportklettergurt

Kletterseil

Karabiner
- Schraubkarabiner
- Twist-Lock Karabiner
- HMS Karabiner

Abseilachter

Kletterschuhe

Höhlenklettern

Wie bereits der Name vermuten lässt, findet diese Art von Klettern in Höhlen statt. Wichtig bei dieser Form ist die richtige Ausrüstung: Schutzhelm, Funkgerät, Taschenlampe, Verpflegung und Sichungsseile dürfen unter keinen Umständen fehlen.

On-Sight-Klettern

Bei dieser Kletterform gelten die identischen Regeln wie beim Rotpunktklettern, allerdings wird hier zusätzlich verlangt, dass die "Begehung" beim ersten Versuch erfolgreich sein muss.

Rotpunktklettern

Beim Rotpunktklettern ist das Ziel die sturzfreie Begehung einer Route beim ersten Anlauf oder wie die Kletterer sagen "in einem Zug". Das heißt, dass keine Sicherungshilfen erlaubt sind bzw. benötigt werden und somit beispielsweise ein kurzes Ausruhen an der Felswand nicht möglich ist.

Die Seile bzw. Sicherungsgeräte dürfen nur vom Kletterer selbst angebracht werden.

Wer darauf verzichtet, die Sicherungen selbst anzubringen, bzw. wenn jemand sofort im Toprope-Stil klettert, so nennt man diese Kletterart Rotkreuzklettern.

Vorstieg

Bei dieser Kletterform (der wohl bekanntesten und Anfänger-Kletterart) wird man von einem Sicherungspartner von jenem Punkt aus gesichert, von dem man mit dem Klettern beginnt. Das bedeutet, dass unten auf dem Boden (besser gesagt der Matte) bzw. seitlich gesichert wird. In gewissen Abständen hängt man das Seil ich Zwischensicherungen ein, die entweder bereits vorhanden sein können (Ringe, Haken) oder selbst gelegt werden müssen (Knotenschlinge).

Im Falle eines Sturzes, stürzt man nur bis zur letzten Zwischensicherung, bis das Seil gestrafft ist.

 

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