Trend: Floating

Auch wenn Floating im Grund genommen keine absolute Neuheit auf dem Wellnessmarkt ist, so erfreuen sich dennoch immer mehr Menschen an diesem stressregulierenden und erholenden Konzept. Durch den hohen Salzgehalt des Wassers werden Muskeln völlig entspannt und Schmerzen effektiv gelindert: ein absoluter Wellnesshit

Was ist Floating?

Beim Floating handelt es sich um eine in den 1950er Jahren in Amerika entwickelte Wellnessbehandlung. Ursprünglich wollte man somit die Reaktionen im Hirn bei völliger Schwerelosigkeit und Stille beobachten.

Im therapeutischen Bereich wird Floating vor allem im Stressmanagement, bei Burnout-Syndrom und bei Suchtentwöhnung verwendet. Im Wellnessbereich werden zusätzliche entspannende Licht- und Toneffekte angeboten und eingesetzt. So strebt man eine phyische und mentale Tiefenentspannung an, die den gesamten Körper, inklusive Gehirn, in eine Art "Pausenzustand" manövriert.

In einem etwa 35 Grad warmen Salzwasser, das dem Toten Meer gleicht, schwebt man im so genannten Floating Tank. Diese Gebilde wurden extra für das Floating konstruiert und sind relativ knapp bemessen. Aufgrund ihrer ovalen Form gleichen sie einem überdimensional großem Ei.

Indem man den Deckel schließt, können jegliche störende Geräuschkulissen ausgeschaltet werden.

Entspannung pur!

Aufgrund des schwerelosen Gleitens im Salzwasser werden Muskeln entspannt und entlastet. Die zusätzliche Dunkelheit erleichtert einem zudem, das "Abschalten".

Der Neurologe und Gehirnforscher Dr. John C. Lilly stellte sich die Frage, wie das menschliche System bzw. Gehirn reagiert, wenn man ihnen sämtliche Reize entzieht. Daher baute er 1956 den "Floating Tank".
Dieser, mit Salzwasser gefüllte, Tank ermöglicht es einem, sich von der Außenwelt komplett abzuschirmen.
Aufgrund des hohen Salzgehalts entsteht eine Art von Schwerelosigkeit, bei der der Körper sanft auf dem konstant temperierten, lauwarmen Wasser treibt.
 

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