Training nach Pause

Pausen sind gut für ein erfolgreiches Training. Aber was tun, wenn die Unterbrechung schon zu lange dauert? Mit uns und unseren Tipps gelingt Ihnen der Wiedereinstieg in ein sportliches, fittes Leben garantiert!

Freiwillige Trainingspausen sind das A und O für jeden Sportler: Jeder Athlet sollte in etwa alle drei Monate mindestens eine Woche eine Pause machen, um Übertraining zu vermeiden. Doch nicht alle Unterbrechungen sind freiwilliger Natur. Wer sich aus Zeitgründen eine Zwangspause verordnet musste, kann leichter wieder einsteigen als nach einer Krankheit oder Verletzung.

Wiedereinstieg Training


Langsam, schonend, geduldig
- wer nach einer längeren Pause wieder mit dem sportlichen Training beginnen möchte, der wird immer wieder mit diesen Schlagworten konfrontiert. Gerade nach einer längeren, gewollten oder ungewollten, Unterbrechung ist es wichtig, sich beim Wiedereinstieg nicht zu überfordern oder gar verpasste Trainingseinheiten nachholen zu wollen. Vor allem Männern fällt das schwer, neigen sie doch häufig zu besonderem Ehrgeiz beim Sporttreiben. Dabei geht es beim Training nicht um die Intensität, sondern um die Regelmäßigkeit.

Krankheit

Wer sich nicht gut fühlt oder gar krank ist, darf in dieser Zeit keinen Sport treiben. Erst wenn man sich vollständig gesund fühlt, ist wieder einsteigen erlaubt. Kontrollieren kann man dies leicht durch den Ruhepuls: Ist dieser noch höher als vor der Krankheit, muss man noch warten. Zur Sicherheit sollte man außerdem den Arzt seines Vertrauens aufsuchen und ihn um Bestätigung bitten. Als Faustregel für das Training nach einer Grippe gilt: Doppelt so viele Fiebertage ohne intensive Trainingseinheiten.

Auch nach einer Verletzung sollte der Wiedereinstieg erst erfolgen, wenn man vollständig schmerzfrei ist. Wer bei leichten Belastungen Probleme bemerkt, die nicht durch die Anstrengung bedingt sind, sollte sofort aufhören zu trainieren.

Wie es mit dem Wiedereinstieg klappt, lesen Sie auf Seite 2 >>

Wiedereinstieg Training

Ausrüstung checken

Passt der Laufschuh noch? Investiere ich in ein besseres Rad? Wer länger pausiert hat, sollte seine Ausrüstung prüfen.

Wahl der Sportart

Nach einer Zwangspause ist wichtig, auf die Art des Trainings zu achten. Nachdem in diesem Fall oft das Herz-Kreislauf-System eingeschlafen ist, empfehlen sich fürs Erste Ausdauersportarten. Dabei gilt nach einer Verletzung, zuerst die lädierte Region nicht zu belasten und auf schonende Sportarten wieAqua-Fitness zu setzen. Parallel dazu sollte mit Kraft- und Beweglichkeitsübungen begonnen werden. Gezielte Übungen zum Kraftaufbau und für eine bessere Beweglichkeit stärken die Muskeln.

Über allem aber steht: Der Spaß darf nicht zu kurz kommen! Wählen Sie deshalb eine Sportart, die Ihnen Freude macht - das hilft auch, die anfänglichen Durststrecken durchzuhalten!

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Trainingsplan

Das erste Training gerade nach einer Verletzungspause oder längerer Abstinenz sollte nicht länger als 20 Minuten dauern und locker angegangen weren. Sollten wieder Schmerzen auftauchen, muss das Training abgebrochen werden.

Für den erfolgreichen Wiedereinstieg lohnt es sich, vorher einen Trainingsplan zu erstellen. In dem sollten Sie unter anderem festlegen, wie schnell beziehungsweise besser gesagt langsam Sie Ihre Einheiten steigern. Und auch die Pausen sollten Sie fixieren. Kontrollieren können Sie sich und Ihre Erfolge am besten mit einem Trainingstagebuch. So können Sie immer prüfen, wo Sie gerade stehen. Nach einer Pause lässt sich dort außerdem erkennen, wo Sie wieder einsteigen können.

Ernährung

Sie haben sich während der Zwangspause gehen lassen? Sie sind damit nicht allein. Aber jetzt sollten Sie wieder auf vitaminreiche Kost achten, um den Körper wieder in Schwung zu bringen.

 

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