Tipps zur Versöhnung

Normalerweise folgt kurz nach einem Beziehungsstreit die Versöhnung. Doch wenn es richtig kracht, dann fällt es beiden Partnern schwer, hinterher wieder aufeinander zuzugehen. Wir verraten die besten Tipps zur Versöhnung.

Viele Paare träumen vom Ideal immerwährender Harmonie in ihrer Partnerschaft. Dabei verlaufen Beziehungen, in denen Auseinandersetzungen ausgetragen werden, nach Meinung des Paarforschers Prof. John Gottmann glücklicher als andere. Im Rahmen einer 20jährigen Studie fand dieser heraus, dass nicht das Streiten, sondern die Konfliktvermeidung viele Partnerschaften scheitern lässt. Streiten ist also erlaubt, nur das Wie entscheidet über dauerhaftes Liebesglück. Wichtig ist, von Anfang an Raum für eine Versöhnung zu schaffen, um ein Streitthema ad acta legen zu können und zur entspannten Harmonie zurückzufinden.

Mit diesen Versöhnungstipps sind die Wogen schnell wieder geglättet:


Fairplay

Begegnen Sie sich in der Auseinandersetzung respektvoll und aufmerksam, um keine tiefe Kluft zwischen Ihnen entstehen zu lassen. Tabu sind verbale Tiefschläge unter die Gürtellinie, dem anderen ins Wort zu fallen und böse Beschuldigungen.


Unterschiede akzeptieren, Meinungen tolerieren

Der totale Gleichklang zwischen zwei Menschen ist selten. Betrachten Sie die Unterschiede daher als Salz in der Suppe, das Ihrer Beziehung eine Portion Würze verleiht! Manche Meinungsverschiedenheiten lassen sich nicht auflösen. Akzeptieren Sie, dass Sie in einigen Streitpunkten möglicherweise keine Einigung erzielen werden. Ihr Partner hat als eigenständige Person ein Recht auf seine eigene Meinung - macht ihn das nicht auch deutlich attraktiver für Sie als ein Ja-Sager je sein könnte?

Zum Streiten gehören immer zwei - machen Sie es besser!

Wir alle sind nicht unfehlbar. In emotionalen Situationen passiert vielen Menschen ein verbaler Ausrutscher. Den anderen können Sie in diesem Moment vielleicht nicht besänftigen. Aber Sie können Ihren Teil dazu beitragen, einen Konflikt nicht eskalieren zu lassen. Versuchen Sie, Ruhe auszustrahlen und bleiben Sie möglichst sachlich


„Es tut mir Leid" - die Kunst, einen Fehler einzugestehen

Schon ein kleiner Satz, eine kleine Geste kann den Bann eines Streits brechen und Sie einander wieder näher bringen.

Ausdiskutieren - nicht sein lassen

Auch wer mit einem "Vergessen wir es doch einfach" wieder Frieden stiften will, sollte sich bewusst machen, dass gerade das nicht geht. Denn die Ursachen für den Streit bleiben bestehen.


Versöhnung im Bett

Ein leidenschaftlicher Streit endet nicht selten zwischen den Laken und belebt insofern sogar das Liebesleben. Herrscht hingegen beständig Harmonie und Gleichklang, kann das auch für Gleichgültigkeit oder Kommunikationsarmut in einer Beziehung sprechen. Die Spannung eines Streits entlädt sich oft in Versöhnungssex, den viele Menschen als besonders intensiv empfinden.

Wer sich selbst Zugeständnisse macht und die andere Seite mitsamt den Emotionen versteht, der geht den richtigen Weg. Ein Tipp: Egoismus ist an dieser Stelle fehl am Platz, wer sich die Schlichtung herbeiwünscht, der sollte auch den ersten Schritt gehen und das Gespräch suchen. Auf diese Weise lassen sich auch für die Zukunft Kompromisse und Lösungen finden und den Streit schnell beenden.
 

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