Tinder oder Bumble: Was ist die richtige Dating-App für dich?

Online-Dating liegt nicht nur im Trend, sondern ist für Singles gerade eine der wenigen Möglichkeiten jemand kennen zu lernen. Aber was ist die richtige App für dich?

Tinder Bumble Dating-App

Gerade in der aktuellen Zeit, wo die Möglichkeiten eingeschränkt sind, jemand persönlich in einer Bar kennen zu lernen, ist eine Dating-App perfekt, um neue Leute kennen zu lernen und sich ungezwungen zu unterhalten. Denn auch wenn wir in einer sehr seltsamen Zeit leben, kann man das Leben nicht ewig on hold setzen. Womit aber starten? Bumble oder Tinder?

Eigentlich ist das Prinzip bei Dating-Apps ja recht ähnlich. Deswegen kann man nicht so wirklich falsch viel falsch machen, egal welche man wählt. Es gibt aber doch einige Unterschiede zwischen den beiden größten Apps, Bumble und Tinder, die entscheidend dafür sein könnten, welche App etwas besser zu dir passt!

Tinder

Prinzipiell hat man bei Tinder natürlich einen großen Vorteil: Es ist die meistgenutzte App der Welt, wenn es um Dating geht. Und gerade wenn du jünger bist, bist du auch genau die Zielgruppe mit den meisten potenziellen Matches. Denn 50 % der Benutzer*innen sind zwischen 18 und 25 Jahre alt. Die Auswahl ist also groß und die Bedienung einfach. Du musst keine Fragen über dich beantworten und nachdem du ein paar Fotos hochgeladen hast, geht es eigentlich schon los.

Außerdem kann jede*r sofort Kontakt aufnehmen, sobald ihr ein Match habt. Hier gibt es keine Vorgaben. Das kann ein Vorteil sein, oder auch ein Nachteil, je nachdem wie schüchtern du bist und ob du gewillt bist den ersten Schritt zu machen oder lieber wartest.

Tinder hat eher den Ruf eine Sex- bzw. Hookup-App zu sein, auch wenn das nicht wirklich der Wahrheit entspricht. Wir kennen doch alle zig Paare, die sich auf Tinder kennen gelernt haben. Aber trotzdem hält sich dieser Ruf und führt dazu, dass diese App weniger von Menschen genutzt wird, die konservativer oder klar auf der Suche nach einer monogamen Beziehung sind. Auch wichtig zu wissen: Laut Statista identifizieren sich mehr als 75 % der Nutzer der App als Männer, sodass es schwieriger sein kann, Frauen zu finden, mit denen man zusammenpasst.

Bumble

Bumble wurde als Datingplattform entwickelt, hat sich aber inzwischen erweitert und du kannst dort auch Freund*innen oder Karriere-Mentoring suchen. Die App wurde geplant, um Frauen zu empowern und zu ermutigen, den ersten Schritt zu machen. Denn nur Frauen können gegenüber Männern die erste Kontaktaufnahme machen. Bei gleichgeschlechtlichen und non-binären Paaren gibt es keine Beschränkungen. Besonders für extrovertierte Frauen und Männer ist diese Handhabung ein Pro, da es Frauen die Kontrolle gibt, mit wem sie Kontakt aufnehmen möchten und von Männern der Druck genommen wird, den ersten Move machen zu müssen. Als zweitgrößte Dating-App mangelt es nicht an potenziellen Matches und man findet auf dieser App mehr Frauen.

Bumble liefert mehr Infos über die Person am anderen Ende, was aber auch bedeutet, dass es etwas länger dauert, bis man ein Profil aufgesetzt hat. Dieses kann man allerdings mit mehr Infos ausstatten und es gibt bestimmte Infos, die man in Bezug darauf, was man sucht und welche Einstellungen man hat, macht. Besonders für Frauen fühlt sich Bumble zum Teil sicherer an, als andere Dating-Apps, bei denen dir jeder einfach eine Nachricht schicken kann, unabhängig davon, ob du zu ihm passt oder nicht.

Wenn du aber niemand bist, der gerne zuerst eine Nachricht schreibt, ist Bumble vielleicht nichts für dich. Laut Expert*innen funktioniert das Modell von Bumble, das einschränkt, wer sich zuerst meldet, weil es zu mehr qualitativ hochwertigen Gesprächen, Dates und vielleicht sogar zu einer dauerhaften Beziehung führen kann. Am Ende ist es aber eine Frage der Präferenz, womit man sich wohler fühlt.

Beide Apps haben eine Premium-Funktion, die besonders für Reisende funktioniert. Hier kann man seinen Standort in eine andere Stadt verlegen und dort bereits vor der Anreise Bekanntschaften machen.

 

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