Tinder-Nutzer*innen können nun ihren Impfstatus teilen

Über die Hälfte der jungen Tinder-Nutzer*innen (18-25 J.) möchte nur noch geimpfte Personen daten.

Tinder-Nutzer*innen können nun ihren Impfstatus teilen

Wie diese Woche bekannt wurde, bereitet das derzeitige Impftempo Wissenschaftler*innen große Sorge. Laut Expert*innen des CoV-Prognosekonsortiums befände sich das österreichische Impftempo weit "unter dem angenommenen Worst-Case-Szenario" wie orf.at berichtet. Neue Mittel zur Beschleunigung des Impffortschritts sind also dringend nötig.

Um vor allem die jüngeren Menschen zu erreichen, hat man nun Dating-Plattformen wie Tinder in die Informationskampagne "Österreich impft" mit aufgenommen.

Sticker zeigen Impfstatus an

Tatsächlich haben sich Erwähnungen wie "geimpft" in den Tinder-Biografien von März bis August in Österreich fast verdreifacht. Eine Umfrage der Dating-Plattform unter 700 18-25-jährigen US-Erwachsenen aus Mai 2021 kam zu dem Ergebnis, dass mehr als die Hälfte der "Gen Z" nur an Dates mit geimpften Personen interessiert ist.

Um es Nutzer*innen einfacher zu machen, zu erkennen, wer bereits geimpft ist und wer nicht, fügt Tinder der App ein eigenes "Impfzentrum" hinzu. Das neue In-App Zentrum wird für alle Tinder-Mitglieder in Österreich verfügbar sein und ihnen ermöglichen, interaktive Sticker zu ihrem Profil hinzuzufügen. Anhand der Sticker mit Aufschriften wie etwa "Geimpft" und "Impfen rettet Leben" können User*innen den Impfstatus anderer nachvollziehen. Noch nicht Geimpfte sollen auf diese Weise ermutigt werden, sich ebenfalls impfen zu lassen.

Im Zentrum werden zusätzliche Ressourcen mit Informationen zur Kampagne "Österreich impft" zur Verfügung stehen.

Ähnliches Feature bei Bumble

Auch die Women-First Dating App Bumble hat bereits die Möglichkeit eingeführt, Impfabzeichen zum Dating-Profil hinzuzufügen. Kontrolliert wird der Impfstatus der Userschaft allerdings wohl in beiden Fällen nicht.

 

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