Tiere in Kosmetik - der neue Trend?

Tierische Bestandteile in Kosmetika - ethisch korrekt oder ein Skandal?

Groß war die Empörung, als die amerikanische Beauty-Fachzeitung Allure unlängst berichtete, dass es neuerdings Kosmetika mit tierischen Bestandteilen gäbe, die sich aktiv als Gegentrend zu veganer Kosmetik vermarkten.

Konkret handelt es sich um eine Gesichtscreme der Firma Fat Face und ein Lip Gloss von Belcampo. Beide Marken sagen, es sei eine Frage des Respekts alle Teile eines Tieres zu verarbeiten. Selbstverständlich kämen nur Biotiere aus artgerechter Haltung in den Kosmetiktiegel. Auch vor dem Geruch bräuchte man keine Angst zu haben. Die Produkte würden nicht nach Steak und Schnitzel, sondern nach ätherischen Ölen duften.

Tatsächlich wurde Rindertalg auch bei uns traditionell lange Zeit zur Seifenherstellung verwendet. Schweineschmalz ist bis heute im ländlichen Raum Bestandteil selbstgerührter Cremes wie z.B. mancher Ringelblumensalbe.

Egal wie man zu dem Mikrotrend steht, Tatsache ist, die tierischen Fette sind gut für die Haut. Die enthaltene Stearinsäure ist extrem pflegend und vor allem für sehr trockene Haut eine Wohltat. Aber es gibt natürlich auch viele pflanzliche Alternativen, wie z.B. Arganöl und Sheabutter.

 

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