Thymian

In Klostergärten ist der Thymian weit verbreitet - vielleicht weil dort seine heilsame Wirkung schon seit jeher zu verwenden gewusst wurde? Wir haben für Sie alles über das gesunde Kraut.

Thymian ist auch unter den Synonymen Gartenthymian, Demut oder Immenkraut bekannt. Seine Heimat sind die Felsenheiden und Buschwälder des Mittelmeerraums, wo schon die alten Griechen und Römer diese Gewürz- und Heilpflanze schätzten. Im Mittelalter war Thymian besonders in Klostergärten weit verbreitet. Bei uns wird er heute vor allem in Gärten und auf Fensterbrettern gezogen.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Als Heilkraut steht Thymian besonders gegen Husten- und Bronchialbeschwerden hoch im Kurs. Seine reichlich enthaltenen ätherischen Öle wirken in den Bronchien krampflösend und fördern das Abhusten von Schleim. Deshalb gilt Thymian als eines der besten Mittel bei

  • krampfartigem Husten,

  • Keuchhusten,

  • chronischer und akuter Bronchitis oder

  • asthmatischen Anfällen.

Verwendungsformen und Darreichung

Das Heilkraut aus dem Mittelmeerraum wird bei Atemwegserkrankungen angewandt. Der Saft aus frischem, blühendem Thymiankraut löst zähen Schleim, erleichtert die Atmung, wirkt krampflösend und desinfizierend. Thymian findet auch Verwendung in Hustensäften und -tee.

Gut zu wissen

Weiters rühmt man den Thymian in der Volksmedizin als Mittel zur „Förderung der Monatsblutung“ der Frau, empfiehlt ihn bei Akne und unreiner Haut und – mit viel Honig – als Kräftigungsmittel. Auch als Wurmmittel, gegen Kopfschmerzen und zum Gurgeln bei Halsweh und Heiserkeit wird Thymian volkstümlich eingesetzt.

 

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