Test: HIT-Training

Schneller, höher, stärker – so könnten die Grundsätze von High Intensity-Workouts lauten. Denn dabei geht es darum, in kurzer Zeit möglichst viele Wiederholungen zu machen. Studios mit diesem Konzept boomen momentan und ziehen immer mehr Fitnsshungrige an. Wir haben getestet, was an dem Erfolg dran ist.

Drei, zwei, eins und los geht es. Zehn Klimmzüge stehen als erstes an. Was mir bei der Proberunde noch einfach erschien, nämlich die Übung mithilfe eines breiten Gummibandes zu absolvieren, wird ab der sechsten Wiederholung schon etwas kniffeliger. Die Zwischenrufe von Trainerin Roberta Rogymachen es auch nicht gerade leichter: „Nicht schummeln! Nur die Klimmzüge, bei denen der Kopf über die Stange schaut, zählen!" Irgendwann ist es zum Glück doch geschafft. Und dann heißt es ab zur nächsten Übungen.

Das Programm für heute klingt einfach: Zehn Klimmzüge, 30 Mal Seilspringen, 10 Liegestütze, 10 Sit ups und 10 Mal einen drei Kilo schweren Medizinball über der Höhe des Kopfes gegen die Wand zu werfen. Und das mindestens fünf Runden - zumindest für mich. Denn ich bin beim Probetraining. Die anderen, die schon länger da sind, machen zehn Durchgänge und arbeiten mit schwereren Gewichten.

Das Workout mit hohen Intensitäten folgt einem neuen Fitnesstrend aus den USA: High Intensity Training (HIT). In kurzer Zeit werden viele Wiederholungen gemacht, um einen möglichst großen Effekt zu erzielen. Vielerorts werden diese in Hinterhöfen oder Kellern angeboten. Roberta Rogy betreut ihre Schützlinge in einer ehemaligen Garage mitten in Wien. Doch an den alten Verwendungszweck erinnert hier nur noch das Garagentor, durch das man in das Studio gelangt. Ansonsten ist alles renoviert und top in Schuss. Das Training selbst findet nur in Kleingruppen mit maximal zehn Personen statt, damit die einzelnen Bewegungen auch wirklich korrekt ausgeführt werden.

Der Vorteil einer guten Betreuung hat jedoch auch einen Nachteil - zumindest jetzt im Moment. Denn für mich gibt es kein Entkommen. Immer wieder treibt die Trainerin zur Eile an: „Weiter geht es", „Schneller", „Po und Bauch anspannen nicht vergessen" bekomme ich zu hören. Mit jeder Runde fallen die Übungen schwerer und ich werde langsamer. Einzig beim Seilspringen kann ich Erfolge verbuchen und lege zu. Nach der letzten Runde bin ich erst einmal k.o. Aber auch zufrieden, es geschafft zu haben. Ob ich wiederkommen würde? Ja klar! Denn ich bin sicher, dass es irgendwann nicht mehr ganz so schwer fällt. Und wenn ich die anderen mit ihren schön definierten, nicht aufdringlichen Muskeln anschaue, dann sind die Erfolge durchaus beachtlich.


Nachtrag: An den zwei darauf folgenden Tagen fiel der Muskelkater an Bauch- und Po etwas heftiger aus, aber an Tag 3 hätte ich schon wieder einige Übungen machen können...

Bewertung High Intensity Training bei Roberta Rogy:

Wirkung: Ganzkörpertraining mit Kraft- und Ausdauerelementen. Schnelle und gute Erfolge!

Spaßfaktor: Mittel, da doch sehr anstrengend

Kosten: Mitgliedschaft ab € 100,- im Monat

Preis-Leistung: Schaut auf den ersten Moment teuer aus. Man muss aber bedenken, dass es sich um ein Kleingruppentraining mit erstklassiger Betreuung handelt

Kontakt:
Garage Gym, Rasumofskygasse 17, 1030 Wien

Auf Seite 2 finden Sie weitere österreichische Studios mit ähnlichem Konzept...

Weitere österreichische Studios in Garagen und Kellern mit ähnlichem Konzept:

MSC Gym (Muscle, Strengh, Condition), Landgutstraße 11, 4040 Linz

Crosszone
- Währingerstraße 90
, 1180 Wien
- Hamerlingplatz 8, 
1080 Wien
- Römerstraße 1, 
2424 Zurndorf

CrossFit Vienna
- The Starship, Rennweg 97-99/9 Wien
- The Dungeon, Josefstädterstraße 76,
1080 Wien
- The Loft, Schottenfeldgasse 62/12 Wien, 1070 Wien
- The Warehouse, Inkustraße 1-7, 3400 Klosterneuburg

 

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