TCM

Was ist "Traditionelle Chinesische Medizin" eigentlich und welche Methoden werden angewendet? Für wen ist TCM geeignet und mit welchen Beschwerden ist diese sinnvoll? Antworten darauf, gibt es hier.

Über 2000 Jahre alt - und aktuell wie nie: TCM steht für „Traditionelle Chinesische Medizin" und ist ein Jahrtausende altes Heilsystem, das Krankheit und Gesundheit unter ganzheitlichen und energetischen Gesichtspunkten behandelt, dazu zählt zum Beispiel Akupunktur und Akupressur. Die chinesische Medizin ist oft eine wertvolle Unterstützung, aber auch eine wirkungsvolle Alternative zur klassischen Schulmedizin.

Was ist TCM genau?

Grundlage ist die Vorstellung, dass die Urkraft des Lebens, das Qi, den Körper auf festgelegten Leitbahnen durchströmt. Jeder dieser so genannten Meridiane ist einem bestimmten Organ zugeordnet (z.B. Lunge, Milz, Leber usw.).

Heute wird eine seit 1950 modernisierte Form der klassischen Chinesischen Medizin angewandt. Dabei steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Er ist gesund, wenn die beiden gegensätzlichen Pole Yin und Yang im Gleichgewicht sind, denn dann kann die Lebensenergie Qi ungehindert durch alle Meridiane (Leitbahnen) fließen, die den Körper durchziehen.

Alle Organe stehen so miteinander in Beziehung. Dabei ist jedes Organ einem der fünf Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) zugeordnet, aus denen das ganze Universum besteht und somit auch der Mensch. Diese Elemente nähren und kontrollieren sich gegenseitig, so dass die gesamte Energie ausgewogen ist.

Krank wird man, wenn das Qi nicht mehr ungestört fließen kann, wobei es in der TCM vielmehr darum geht, Prävention zu leisten und zu verhindern, dass man überhaupt krank wird.

Welche Methoden gibt es?

  • Akupunktur
  • Pharmakologie
  • PTTCM (TCM-Psychotherapie)
  • Tuina
  • Qigong
  • Koreanische Handakupunktur
  • Diätik

Wann ist TCM sinnvoll?

Die TCM kann eingesetzt werden bei chronischen Erkrankungen, Asthma, Bronchitis, Schmerzen, Allergien, klimakterischen Beschwerden, Menstruationsbeschwerden/PMS, Tinnitus, Schlafstörungen, chronischer Infektneigung, Immunschwäche, neurologischen/psychosomatischen/organischen Erkranungen, Erschöpfung oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Akupunktur/TCM kann die Schulmedizin gut ergänzen. Wichtig ist dabei eine enge Zusammenarbeit der jeweiligen Therapeuten. Vorausgesetzt wird die Offenheit, sich auf ein ganz anderes Therapiekonzept einzulassen.

Von wissenschaftlicher Seite, wird die therapeutische Wirksamkeit vieler Behandlungsmethoden der TCM bestritten. Viele Annahmen der TCM widersprechen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Einige empirisch belegte Wirkungen werden auf Placeboeffekte zurückgeführt.
 

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