Tanzparty in der Schnellbahn

Pendeln ist an sich keine spaßige Angelegenheit. Warum den täglichen Arbeitsweg dann nicht für eine kleine Tanzeinlage nützen?

Peter Sharp nennt sich Sozialkünstler. Mit seinen Aktionen will er mehr Liebe und Freundlichkeit ins Leben seiner Mitmenschen bringen.
Seine Idee zur "Bahnparty" liegt eigentlich nahe: Wir verbringen auf dem Weg ins Büro viel Zeit mit Mitmenschen, ohne wirklich zu interagieren. "Oft fällt es uns gar nicht auf, aber da ist ständig diese räumliche und zeitliche Lücke zwischen den Menschen. Dabei sitzen so viele Möglichkeiten neben ihnen. ... Jeder von uns hat eine Geschichte zu erzählen."

Diese Lücke will Sharp überwinden, als er Ende August einen Zug der Schnellbahn von Perth betritt. Im Gepäck: Musik und acht Freunde, die ihn bei seiner Aktion unterstützen werden. Er trägt einen Anzug und begrüßt seine Mitreisenden: "Hey, Leute, ich möchte kein Geld. Ich möchte lediglich ein bisschen Freude verbreiten. Also beginne ich heute mit einer kleinen Tanzparty."

Peter Sharp Trainparty

Zum Beat von James Browns "I Feel Good" beginnt Peter Sharp zu tanzen, nach und nach steigen seine Freunde, dann auch andere Passagiere mit ein und tanzen miteinander. Lächelnd. Mission geglückt.

 

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