Talente fördern

Wer wissen will, welche versteckten Talente in seinen Kindern schlummern, muss diese gut beobachten und sie viel ausprobieren lassen. Erlaubt ist alles, was den Kids Spaß macht.

Talente sind eine Mischung aus erblichen Kriterien und Umweltbedingungen. Denn wenn eine entsprechende Neigung nicht gefördert wird, verkümmert wahrscheinlich auch das größte Talent.

Um zu erkennen, wo die Talente eines Kindes verborgen sind, heißt es diese gut beobachten. Was kann es gut und was macht ihm Spaß? Liegen die Neigungen eher im naturwissenschaftlichen, im musischen, im künstlerischen oder im analytischen Bereich? Oder zeigt ein Kind bei Bewegung und Sport gute Leistungen? Da gilt es beobachten, beobachten, beobachten und viel ausprobieren. Manche Neigungen sind schon von klein auf erkennbar, andere kommen vielleicht erst später zum Vorschein.

Zeigt ein Kind in einem Bereich besondere Leistungen und macht es das auch gerne, dann kann die Förderung beginnen. Das kann schon ab einem Alter von vier Jahren spielerisch erfolgen - vielleicht durch das Erlernen eines Musikinstrumentes oder Besuchen von Sportkursen wie Ballett. Verliert ein Kind die Lust am Tun, dann sollte man nicht gleich das Handtuch werfen, sondern es erst einmal dazu motivieren weiterzumachen. Denn auch Durchhaltevermögen will gelernt sein. Natürlich sollte sich das nicht zur Qual entwickeln. Wenn etwas auf Dauer wirklich keinen Spaß mehr macht, macht auch ein Beharren darauf wenig Sinn.

Es sollte immer in wenig mehr gefordert werden als das Kind kann, damit eine Entwicklung möglich ist, aber das Kind sollte auch nicht völlig überfordert sein. Denn ohne Erfolgserlebnisse wird es schnell die Lust daran verlieren. Erfolge sollten natürlich besonders gelobt werden. Wenn etwas nicht klappt, ist das kein Grund zur Traurigkeit, beim nächsten Mal klappt es bestimmt besser - und genau das sollten Sie Ihrem Kind auch kommunizieren. Auch der Umgang mit Misserfolge will gelernt sein.

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