Tag des Apfels

Jedes Jahr wird der zweite Freitag im November ganz dem Apfel gewidmet. Wir verraten Ihnen, warum das beliebeste Obst der Österreicher besonders viel Energie liefert, sehr gesund ist und mit welchen Rezeptideen es besonders gut schmeckt.

Punkto Apfelkonsum haben die Österreicher und Österreicherinnen im Jahr 2008 einen neuen Rekord gebrochen und durchschnittliche 29 Kilogramm verspeist! Auf diesem Niveau befindet sich der Pro-Kopf-Verbrauch noch heute.


Heimische Äpfel sind das ganze Jahr über erhältlich. Die gesamte österreichische Anbaufläche beträgt rund 6.000 Hektar. Jährlich werden mittlerweile etwa 200.000 Tonnen Äpfel geerntet. Der Großteil davon kommt aus der Steiermark (165.000 Tonnen), gefolgt von Niederösterreich, dem Burgenland und Oberösterreich.


Von dem beliebten Obst gibt es zahlreiche Sorten. Zu den meistverkauften zählen unter anderem der grüne, würzig-erfrischende Granny-Smith, der große gelb-rote Jonagold oder der goldgelbe, süße Golden Delicious.

Rundum gesund

Äpfel sind nicht nur eine ideale fett- und cholesterinfreie Snack, sie sind ein richtiger Vitamin- und Mineralstoffcocktail und mit niedrigem Kaloriengehalt sogar ausgezeichnete Schlankmacher. Ihr Fruchtzucker gelangt direkt über das Blut in die Muskeln und wird dort sofort in Energie umgewandelt. Das kurbelt die Leistungsfähigkeit im Nu an.


Außerdem enthält das runde Obst die Vitamine B1, B2, C und Beta-Karotin sowie Kalium, das den Körper entwässert. In Äpfeln stecken zudem Eisen, Phosphor und Kalzium. Als ob der Apfel damit nicht schon gesund genug wäre, punktet das Fruchtfleisch noch dazu mit einem hohen Anteil an Flavonoiden. Diesen wird nachgesagt, vor Krebs zu schützen, Entzündungen zu hemmen, den Blutzucker und Blutdruck zu regulieren sowie das Immunsystem zu stimulieren.

Lagerware

Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass keine Druckstellen vorhanden sind. So können Sie das Obst problemlos über mehrere Tage bei Raumtemperatur lagern. Bei kühler Umgebung bleiben Äpfel noch länger genießbar - zur Lagerung empfiehlt sich dabei jedoch ein Keller und nicht der Kühlschrank.


Auch wenn es sich anbietet, sollten Äpfel übrigens nicht zusammen mit anderem Obst gelagert werden. Sie produzieren das Reifehormon Ethylen und sorgen somit dafür, dass andere Früchte schneller reifen.

... Äpfel auch auf der Liste der selbstgeernteten Obstsorten ganz oben steht?

... schon ein Apfel pro Tag ein Viertel des täglichen Vitamin C-Bedarfs deckt?

... der Apfel ursprünglich aus der Region zwischen Schwarzem Meer und Kaspischer See kommt?

... heimische Äpfel in rund 20 Länder exportiert werden?
 

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