Syrische Kinder rufen mit Pokémon Go die Welt dazu auf, sie zu retten

Diese Bilder sind wirklich herzzerreißend.

Selbst im vom Krieg erschütterten Syrien ist der Hype rund um "Pokémon Go" angekommen. Doch die Kinder dort nutzen die App derzeit, um vor allem eins zu machen: sie rufen um Hilfe. Innerhalb weniger Stunden verbreitete sich ihr Hilferuf weltweit.

Die "Medienbüros der Syrischen Revolutionskräfte" (RFS), die sich aus oppositionellen Gruppen zusammensetzen, haben eine Reihe herzzerreißender Bilder getweetet, auf denen syrische Kinder Bilder von Pokémon in der Hand halten, mit der Botschaft "Rette mich" darunter. Mittlerweile existiert mit #PokemonInSyria auch ein Hashtag zu der Aktion.

Fast 12.000 Kinder wurden in den letzten fünf Jahren in Syrien getötet, über 2,3 Millionen mussten das Land verlassen, wie die Organisation "Save the Children" berichtet. "Wir wollen, dass die Welt weiß, wie groß die Not der Kinder in den belagerten Städten ist und wie sehr die Menschen leiden, die von Assads Regime angegriffen und getötet werden", sagte ein Sprecher der Aktion gegenüber der britischen Tageszeitung "The Independent".

Auch andere nutzen "Pokémon Go", um auf die katastrophale Lage in ihrem Land hinzuweisen, wie dieses Bild aus Palästina zeigt:

 

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