Studie: Wir können nicht mehr ohne Smartphone

Laut einer aktuellen Erhebung kommen nur 28% der Österreicher*innen mehrere Tage ohne Smartphone aus. Unter den Social Media-Diensten liegt WhatsApp auf Platz 1.

Smartphone-Nutzer*innen

Ganz ehrlich: Würdet ihr mehrere Tage ohne euer Smartphone auskommen? Kein WhatsApp, kein Instagram, kein Facebook und kein Navigationsdienst? Nicht jederzeit imstande sein, mal eben was zu googlen? Wir geben‘s ja zu: Wir auch nicht.

Für 28 Prozent der Menschen in Österreich ist die Vorstellung, mehrere Tage ohne ihr Smartphone auszukommen, undenkbar. Das hat jetzt eine Erhebung der Mobile Marketing Association Austria (MMA) herausgefunden. 97 Prozent der Österreicher*innen besitzt ein Smartphone, genauso viele surfen damit auch fröhlich durchs Netz.

Telefonieren auf Platz 1

Am meisten nutzen wir unsere Handys nach wie vor zum Telefonieren. Gefolgt von Instant Messaging (64 Prozent) und Fotografieren (61 Prozent). Auf Platz vier und fünf der meist genutzten Funktionen liegen Internetsurfen (54 Prozent) sowie das Senden und Empfangen von Mails (47 Prozent). Bei den Messengerdiensten geht WhatsApp klar als Sieger hervor: 78 Prozent der Befragten nützen täglich Whatsapp, weit mehr als Facebook (38 Prozent) und Instagram (26 Prozent). 85 Prozent der jungen Erwachsenen gaben an, täglich in Social Media-Netzwerken unterwegs zu sein.

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Siri geht, Alexa kommt

Die Nutzung von Smart Home Gadgets ist seit dem vergangenen Jahr um etwa fünf Prozent angestiegen. Mittlerweile nutzt somit bereits fast jede*r vierte derartige Gadgets. Dabei liegt Amazons "Alexa" mit 18 Prozent inzwischen vor Apples "Siri" (17 Prozent). Zu den wichtigsten Smarthome-Funktionen zählen Überwachungs- und Sicherheitssysteme (47 Prozent), Beleuchtung (46 Prozent) und Heiz- bzw. Klimaanlagensysteme (45 Prozent). Auch die Nutzung von Smartwatches oder Fitness-Armbändern liegt im Trend.

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Wie ihr seht, seid ihr also bei weitem nicht die einzigen, die nicht ohne ihr geliebtes Smartphone können. Hin und wieder auf das Smartphone zu verzichten, würde uns allen aber bestimmt ganz gut tun. Also: Fragt anstelle von Google Maps doch das nächste Mal den herzigen Opa an der Bushaltestelle nach dem Weg. Er freut sich bestimmt, euch zu helfen! :)

 

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