Studie: Ja, dein Sexleben wird durch Sport tatsächlich besser

Vier Stunden Laufen pro Woche beflügelt das Sexleben und senkt das Risiko sexueller Dysfunktion – besonders bei Frauen.

Joggerin

Wenn das nicht mal Motivation ist, regelmäßig Sport zu machen: Das Journal of Sexual Medicine veröffentlichte jetzt eine Studie, wonach Ausdauertraining unser Sexleben erheblich verbessert. Na dann - ab auf‘s Laufband!

Regelmäßiges Laufen steigert Verlangen nach Sex

Dass Bewegung gut für die Gesundheit ist, ist nichts Neues. Nun fanden Forscher*innen heraus, dass regelmäßiger intensiver Ausdauersport auch unser Sexleben verbessert – und zwar in den Bereichen Durchhaltevermögen, Performance und Lust. Im Zuge der Studie wurden rund 6.000 Männer und Frauen, die in Lauf-, Schwimm- oder Radfahrclubs aktiv sind, zu ihrem Sexleben und ihrer sportlichen Tätigkeit befragt.

Das Ergebnis: regelmäßige intensive sportliche Aktivität steigert nicht nur sexuelles Verlangen und Leistungsfähigkeit, sondern reduziert auch die Wahrscheinlichkeit von Störungen der sexuellen Funktion.

Besonderer Vorteil für Frauen

Das Forschungsteam stellte bei Männern, die mehr als vier Stunden in der Woche ca. einen Kilometer in sieben Minuten joggten, eine um 23 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit erektiler Dysfunktion fest.

Während das schon ein beachtliches Ergebnis ist, wies die Studie bei Frauen aber sogar eine 30 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit einer sexuellen Dysfunktion auf. Das Cardiotraining lohnt sich also wirklich!

Woran liegt’s? Viel Bewegung fördert die Durchblutung, auch im Genitalbereich. Und: Je besser die Durchblutung, desto besser die Erektion.

Auch andere Faktoren beeinflussen Sexleben

Die Autor*innen der Studie merkten an, dass natürlich auch noch andere Faktoren eine Rolle für unser Sexleben spielen. So können etwa geringes Selbstbewusstsein oder das Verhältnis der Sexualpartner*innen zueinander einen erheblichen Unterschied machen.

Aber: Die Forscher*innen warnen davor, Probleme im Bett nur auf die sportliche Aktivität zurückzuführen und empfehlen, im Zweifel immer eine ärztliche Fachmeinung einzuholen.

 

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