Studie: Ist Kokosöl doch schädlicher als gedacht?

Immer mehr Menschen verwenden Kokosöl beim Kochen, da es gesünder als herkömmliche Öle sein soll. Eine Studie beweist nun das Gegenteil.

Mittlerweile ist es sogar im Drogeriemarkt angekommen: Kokosöl soll zum Braten und Kochen ideal sein. Befürwortern zufolge soll Kokosöl außerdem Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen und gegen Bakterien und Pilze helfen. Allerdings fehlen bisher die wissenschaftlichen Belege dafür, dass das weiße Fett gesünder als andere Öle ist.

"Kein Grund Kokosöl zu verwenden"

Deshalb gibt es keinen gesundheitlichen Grund, Kokosöl in größeren Mengen zu verzehren, heißt es in der Zeitschrift "Ernährungs Umschau" (Ausgabe Oktober 2016), die auf eine Auswertung verschiedener Studien der British Nutrition Foundation verweist.

Kokosöl enthält unter anderen zu einem hohen Prozentsatz Laurinsäure. Diese mittelkettige Fettsäure erhöht nachweislich das LDL-Cholesterin, also das ungünstige Cholesterin. In geringen Mengen kann Kokosöl aber eine gute Ergänzung in der Küche sein: Exotischen Gerichten wie Currys gibt Kokosöl einen frisch-süßlichen Geschmack.

 

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