Studie: Das dritte Kind macht uns nicht mehr so glücklich wie die ersten beiden

Die Geburten der ersten beiden Kinder erhöhen unseren Glückspegel kurzfristig. Beim dritten Kind gibt es einen derartigen Anstieg der Glückshormone nicht, so die Ergebnisse einer Studie. Das bedeutet aber nicht, dass diese weniger geliebt werden!

Die Geburt von Kindern macht uns glücklich, so die Forscher der London School of Economics in Kooperation mit der kanadischen Western Universität. Und da bekanntlich Vorfreude die schönste Freude ist, beginnt der Höhenflug der Gefühle schon bevor sie überhaupt geboren werden und sinkt erst einige Zeit nach der Geburt wieder auf den Normalpegel. Das gilt für das erste, sowie das zweite Kind, wobei beim zweiten Kind die Rückkehr zur Normalität bereits viel früher statt findet.

Beachtlich: Nicht so beim dritten Kind. Denn bei diesem ist ein derartiger Anstieg gar nicht mehr zu beobachten. Forscher Mikko Myrskylä relativiert: „Das bedeutet nicht, dass die dritten Kinder weniger geliebt werden. Es sagt eher aus, dass die Eltern ihre Begeisterung aufgrund ihrer Erfahrungen dafür verlieren oder ein neues Kind den Druck auf deren Ressourcen erhöht.“


Ebenfalls interessant: Auch bei sehr jungen Müttern unter 20 Jahren ist kein Anstieg des Glückspegels zu beobachten, dafür erfreuen sich Spätgebärende über 35 umso mehr über den Nachwuchs.

 

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