Studie beweist: Du brauchst eine*n beste*n Freund*in in der Arbeit

Freund*innen machen das Leben einfach leichter - auch im Büro!

Warum du eine*n beste*n Freund*in im Büro brauchst

Work-Wifey oder -Hubby, Lieblingskolleg*innen oder einziger Lichtblick in der kapitalistischen Vorhölle - wie man Freund*innen am Arbeitsplatz auch nennen mag, ihr Effekt ist der Gleiche: Sie sorgen dafür, dass unser Leben ein bisserl besser ist. Was wir und unsere Lieblingsmenschen schon längst gewusst haben, bestätigt nun eine kürzlich im Vereinigten Königreich veröffentlichte Umfrage unter Angestellten und Arbeiter*innen. 69 Prozent der Befragten sind nämlich davon überzeugt, dass ihre Workfreund*innen ihrer mentalen Gesundheit gut tun. Weitere 66 Prozent gaben an, dass Freund*innen ihre Jobzufriedenheit erhöhen und 63 Prozent, dass sie motivierter sind, wenn sie gemeinsam mit Freund*innen arbeiten.

Das wirkt sich auch auf die Produktivität aus: Wer mit Freund*innen zusammenarbeitet, engagiert sich doppelt so stark im Job, haben Forscher*innen an der Harvard Business School herausgefunden. Und die Autorin und Forscherin Dr. Annie McKee hat ein ganzes Buch über Freundschaften am Arbeitsplatz geschrieben. "How to be Happy at Work" räumt gleich mit zwei Mythen auf: Dass man im Job nicht glücklich sein könnte und dass man in einem Büro keine Freund*innen finde könnte. Beides ist falsch. "Ich weiß nicht, woher diese Mythen kommen", sagt sie gegenüber Glamour. "Natürlich kann man mit Menschen, mit denen man arbeitet, auch befreundet sein. Man sieht sie doch einfach ständig! Es ist grundlegend für Zufriedenheit am Arbeitsplatz!"

Das geht sogar so weit, dass 38 Prozent der Befragten in der britischen Studie angaben, wegen bestehender Freundschaften auch in einem nicht zufriedenstellenden Job zu bleiben. Aus der Reihe fällt hier die Generation Z: Ein Drittel der jungen Befragten gab an, wegen Social Anxiety so wenig wie möglich mit Kolleg*innen zu interagieren. 36 Prozent finden es schwer, in der Arbeit Freund*innen zu finden.

 

Aktuell