Studie bestätigt Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Aluminium-Deos

Wer in jungen Jahren häufig Alu-Deos verwendet, könnte später mit verheerenden Folgen zu kämpfen haben, sagt eine neue Studie.

Über die Schädlichkeit von Aluminium-Deos herrscht mittlerweile Konsens. Trotzdem verwenden viele junge Frauen sie weiterhin - und wie gefährlich das wirklich ist, hat jetzt eine neue Studie der Medizinischen Universität Innsbruck herausgefunden.

Konkret wurde der Zusammenhang zwischen der Verwendung von Deodorants mit Aluminiumsalzen und dem Brustkrebsrisiko untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: Wer in jungen Jahren mehrmals täglich Aluminium-Deos verwendet, hat später eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken.

Finger weg von Deos mit Aluminiumsalzen

Für die Studie wurden 209 Frauen mit Brustkrebs und genauso viele Frauen ohne Krebserkrankung untersucht. Alle waren im selben Alter. Außerdem wurden Gewebeproben aus der Brust auf ihre Aluminiumkonzentration hin untersucht, wie Nicole Concin, Professorin für Experimentelle Frauenheilkunde an der Innsbrucker Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, gegenüber derStandard.at erklärt.

Jene Frauen, die in jungen Jahren mehrmals täglich Deos verwendeten, wiesen ein höheres Brustkrebsrisiko auf. Außerdem hatten die untersuchten Brustkrebs-Patientinnen eine höhere Alu-Konzentration im Brustgewebe als die anderen Frauen. Dennoch seien weitere Studien notwendig, um definitive Aussagen zu treffen, so die Studienleiterin. Aluminium-Deos sollte man jedoch, so gut es geht, vermeiden.

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