Stresstypen

Egal ob Hausfrau, Studentin oder Managerin. Viele von uns leiden in regelmäßigen Abständen unter Stress. Wie diverse Untersuchungen zeigen, sind Frauen besonders anfällig für die negativen Folgen von Stress. Dennoch reagieren viele unterschiedlich auf die verschiedenen Stress-Faktoren.

Beruf, Familie, Alltag, Partnerschaft - all diese Dinge setzen uns mehr oder weniger häufig unter Druck und schaffen somit ein enormes Stresspotenzial. Sogar im Urlaub oder in der Freizeit geht es das ein oder andere Mal sehr stressig zu.

In kleinen Mengen ist dies nicht weiter bedenklich. Wer sich ihm allerdings über längere Zeit aussetzt, gefährdet dadurch seine Gesundheit.

Stress ist schlecht für die Gesundheit

Nicht nur die psychische Belastung und der starke Druck, sondern auch die gesundheitlichen Risiken wie beispielsweise Bluthochdruck, depressive Stimmungen, oder Herzerkrankungen, können zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen.

Diese stressbedingten Krankheiten wurden in den letzten Jahren von Wissenschaftlern und Medizinern erweitert:

  • Schlafstörungen
  • Rückenleiden
  • Migräne
  • chronische Schmerzen
  • Allergien
  • Übergewicht
  • Magenprobleme

Frauen sind daher sehr stark davon betroffen, da ihr Körper mehr Stresshormone ausschüttet und sie langsamer wieder abbaut, als beispielsweise bei Männern. Daher verweilen blutdrucksteigernde Botenstoffe wie Cortisol, länger im weiblichen Körper und können hier schließlich auch über einen längeren Zeitraum ihre schädliche Wirkung entfalten.

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Stress gegen Stress
Unser Körper reagiert nach Anspannung mit tiefer Entspannung. Längerfristig kommt es zu einer Gewöhnung an diese Stressbelastung und vieles kann immer besser kompensiert werden.

Tägliche Entspannungsrituale helfen
Durch kleine Pausen und Auszeiten vom oftmals hektischen Alltagsgeschehen kann Stress gut bearbeitet werden.
Wichtig dabei ist vor allem, dass es in einem regelmäßigen Rhythmus erfolgt: Sei es der Kaffee mit der Freundin, ein erholsamer Spaziergang am Spät-Nachmittag, oder aber auch ein spannender Film mit dem Liebsten abends vorm Fernseher. Tägliche Rituale sind die besten Helfer um Stress zu kompensieren.

Entspannungsphasen
Egal ob Yoga, Meditation, oder ein entspannendes heißes Bad. Diese kleinen aber feinen Phasen dienen zum totalen Relaxen und Entspannen.

Sportlich auspowern zur Stressbekämpfung
Bei akutem Stress gibt es nur noch eine effektive Hilfe: Auspowern! In Belastungssituationen werden viele Stresshormone ausgeschüttet und somit steigt der Blutzuckerspiegel deutlich an. Bei Stress und Ärger daher brav bewegen, sodass die Muskeln den Zucker umwandeln und Stresshormone abbauen.

Welche Typen von Stress gibt es und welcher davon trifft auf mich zu?


Die Hyperaktive

Multitasking und das Motto "Zeit ist Geld" sind bei diesem Typ besonders präsent. Zusätzlich zu diesem ohnehin stressigen Alltag, kommt noch der Druck von Innen und die Angst um die Karriere, Arbeitsplatz, oder Harmonie in der Familie dazu.

Miss Komplett-fertig

Der Zustand des Ausgelaugtseins und der starken Müdigkeit sind ihr ständiger Wegbegleiter. Das Wochenende war alles andere als erholend und daher ist sie bereits am Montagmorgen mit den Nerven komplett am Ende. Sobald der eine Stress bewältigt ist, kommt bereits der nächste und wird somit von Situationen regelrecht überfordert und erdrückt.

Die heiß-kalt Gestresste

Dieser Stresstyp ist einmal so und plötzlich wieder total anders. Auf Phasen der Energie und des Tatendrangs folgen Etappen völliger Kraftlosigkeit. Wie sie sich ihre Kräfte nützlich einteilen kann und sollte, hat sie bisher noch nicht erforscht. Auf die positive Power-Phase folgt mit absoluter Sicherheit die "Nichts-geht-mehr" Phase, in der bereits die kleinste Anstrengung viel Mühe und Kraft erfordert.

Das graue Mäuschen

In stressigen Phasen legt sich ein grauer Schleier auf ihre Welt und so erscheint alles nur noch freudlos, trüb und negativ. Vom Zustand, in dem Lebensfreude und Vitalität herrschen, ist sie (besonders in Stresszeiten) meilenweit entfernt. Daher fällt es ihr auch besonders schwer, sich für anstehende Aufgaben zu motivieren. Durch den daraus resultierenden Teufelskreis entsteht eine trübselige Freudlosigkeit, die einen den Alltagsstress einfach nur noch erdulden lässt.