Strache träumt von Zusammenarbeit mit Trump

Wenig überraschend hegt HC Strache Zuneigung zum designierten US-Präsidenten Donald Trump und hat nun auch offiziell gratuliert.

Eine mögliche Affinität zu Donald Trump als US-Präsident von freiheitlicher Seite konnte man bisher nur erahnen, nun ist es offiziell. Auf seiner Facebook-Seite gratuliert der freiheitliche Parteichef Donald. J. Trump zum Wahlsieg als Präsident der Vereinigten Staaten. In diesem Kontext sprach er auch die Frustration der Bevölkerung mit dem "verfilzten Establishment" an. Dass Trump zu einem der reichsten US-Amerikaner gehört, der ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen sich am Laufen hat, scheint ihn dabei nicht zu stören. Die FPÖ ist in Österreich weithin dafür bekannt, nicht viel auf Frauenrechte oder weibliche Autonomie zu geben, nun unterstützen sie auch einen Politiker, der sich öffentlich damit brüstet, Frauen als Objekte zu betrachten und sie sexuell zu belästigen. Im Zuge des Wahlkampfs haben sich mehr als 10 Frauen öffentlich geäußert, dass Donald Trump sie sexuell missbraucht hätte. Seine Äußerungen, dass seine Belästigungen durchgingen, weil er berühmt wäre, sind weithin bekannt, genau wie die Beschimpfungen als "Schweine, Lümmel oder Hunde". Er findet, Frauen die abtreiben, gehören bestraft und Kinder wären eine Plage für Arbeitgeber.

Trump hat während des gesamten Wahlkampfes keinen Respekt für Frauen, Menschen mit Behinderungen oder Menschen mit Migrationshintergrund gezeigt, sondern ganz im Gegenteil einen widerwärtigen, menschenverachtenden Kommentar nach dem anderen gebracht. Auf dieser ideologischen Linie ist auch die FPÖ einzuordnen. Trump hegt außerdem große Affinität zu Russland, im Videointerview träumt Strache schon von verbindenden Gesprächen zwischen Trump und Putin in Wien unter Verständigung des zukünftigen österreichischen Präsidenten - mutmaßlich Norbert Hofer. Noch bleibt allerdings die Wahlwiederholung der österreichischen Bundespräsidentschaftswahl am 4. Dezember abzuwarten.

Facebook.com/HCStrache
 

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