Stillende Mutter wird aus "Zara"-Filiale geworfen

Die junge Mutter wurde gezwungen, ihren Sohn auf der Toilette zu stillen.

Die 21-Jährige Charlotte aus der englischen Stadt Bournemouth konnte ihren Ohren nicht trauen, als sie in einer "Zara"-Filiale gebeten wurde, ihr Baby auf einer unhygienischen Toilette zu stillen.

Sie war mit ihrem Sohn Teddy shoppen und suchte einen Ort, um ihn zu stillen. Deshalb fragte sie eine Mitarbeiterin, ob sie ihn in einer Umkleidekabine stillen könnte. Zu dieser Zeit waren fast alle Kabinen frei. Doch die Shop-Assistentin sagte ihr, sie solle das auf der Toilette eines nahe gelegenen Kaffeehauses machen.

"Stillen ist nichts, was unangebracht ist"


Das machte die junge Mutter berechtigterweise wütend. "Ich war schockiert und fragte warum, aber die Mitarbeiterin antwortete nur, dass eine Umkleidekabine nicht dafür gedacht sei", erzählte sie dem Online-Magazin "The Tab". Charlotte verlangte daraufhin, die Managerin der Filiale zu sprechen. Diese versprach ein Gespräch mit der besagten Mitarbeiterin zu suchen und entschuldigte sich. Doch dann ließ sie die junge Mutter einfach warten - und machte weiter ihren Job.

"Ich war wütend, weil ich stehen gelassen wurde und weil es mir zum ersten Mal passiert ist, dass ein Geschäft mir verboten hat, mein Baby in der Umkleidekabine zu stillen", sagt die junge Frau. "Ich werde nicht zulassen, dass mir jemand das Gefühl gibt, mein Baby zu füttern, sei unangebracht." Mit ihrer Geschichte will die 21-Jährige Bewusstsein dafür schaffen, dass Stillen schlicht und einfach die natürlichste Sache der Welt ist.

Aktuell