Stillende Eishockey-Spielerin wird im Netz gefeiert

Eigentlich ist das, was Serah auf dem Foto macht, nichts Besonderes. Und doch wird sie dafür weltweit gefeiert.

Mutter zu sein und weiterhin dem Job oder den liebsten Freizeitaktivitäten nachzugehen, ist heutzutage nicht mehr unmöglich - trotzdem ist es eine Herausforderung, die nicht immer so leicht zu meistern ist.

Das Foto dieser stillenden Mutter stellt genau das unter Beweis. Kinder, gerade Babys, zu haben, erfordert stete Hingabe - und muss trotzdem nicht Aufopferung bedeuten. Auf dem Bild, das Serah Small auf ihrem Facebook Account teilte, zeigt die junge Mutter, dass es kein Widerspruch sein muss, Mutter zu sein und seinen Träumen weiterhin zu folgen: Sie stillt ihr Neugeborenes während eines Eishockeyspiels und macht keine große Sache daraus.

Schnelles Stillen in der Halbzeit

"Ich habe gespürt, wie während dem Hockeyspielen die Milch gekommen ist und in der Pause habe ich mich schnell ausgezogen, um mein 8 Wochen altes Kleines zu stillen. Eine Mutter zu sein, ist etwas Unglaubliches und ich bin so glücklich, etwas tun zu können, dass ich absolut liebe und trotzdem die Bedürfnisse meines Babys stillen kann. Unsere Körper sind unglaublich und an diesem Wochenende habe ich meinen wirklich zu schätzen gewusst", erklärt die Mutter unter dem Foto, das gleichzeitig so normal und außergewöhnlich ist.

Serah gibt zu, dass sie anfangs unsicher war, ob sie das Thema in den sozialen Medien aufgreifen sollte. Zu groß war die Angst davor, ihr Stillen könnte sexualisiert werden, erklärt sie in einem privaten Facebook-Posting. Mittlerweile, so Serah, sei sie froh es doch getan zu haben.

"Ich habe festgestellt, dass ich mich nicht dafür schämen sollte. Es ist viel anstrengender, Ellie zu füttern, wenn ich ständig darauf achten muss, dass alles bedeckt ist", so Serah. Dass Serahs Entscheidung, das Foto zu teilen, richtig war, zeigen die tausenden Reaktionen auf Facebook, die die junge Kanadierin für ihr Statement feiern. Schließlich sei das Füttern eines Babies weder abnormal, noch sexuell. "Das ist ganz normal, nichts dabei", schreiben einige NutzerInnen. Wie recht sie doch haben!

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