Stillen: Soldatinnen setzen Zeichen

Die Akzeptanz für stillende Mütter ist bei der U.S.-Armee nicht sehr hoch. Die Fotografin Tara Ruby will diese Mütter vor den Vorhang holen.

"Stillen macht sie nicht zu schlechteren Soldatinnen, sondern zu besseren", sagt die Fotografin Tara Ruby, die stillende Mütter in der Armee vor den Vorhang holen will.

Als Tara Ruby in den 90er-Jahren bei der U.S.-Armee war, gab es keine Unterstützung von stillenden Müttern - das Thema war tabu. Deshalb entschied sie sich vor Kurzem dazu, diese Mütter zu porträtieren.

Die Fotografin startete einen Aufruf, um stillende Mütter in der Armee zu finden. Der Zulauf war enorm. Die Mütter erschienen in voller Montur, mit ihren Babys im Arm. Das Ergebnis ist ein ausdrucksstarkes Porträt von zehn Frauen, die ein Zeichen für mehr Akzeptanz setzen.

Tara Ruby erzählte der Huffington Post, dass sie hofft, dass viele dadurch erkennen, wie diese Frauen "gleichzeitig tolle Mütter und Soldatinnen sein können." Der dazugehörige Facebook-Post wurde sogar von Hillary Clinton geliked.

 

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