Starbucks eröffnet ersten Store in Italien - und der kann sich sehen lassen

Dieses Objekt ist an Imposanz kaum zu übertreffen. Für seine erste Dependance hat sich Starbucks etwas ganz besonderes einfallen lassen.

Kaum vorstellbar, aber in Italien hat es bisher keinen einzigen Starbucks-Store gegeben. Im Land der Kaffeekultur taten sich ausländische Kaffee-Ketten bisher immer schwer, die ItalienerInnen von überteuerten Zucker-/Milch-Gemischen zu überzeugen.

Starbucks möchte es nun trotzdem probieren und eröffnete vergangene Woche seinen ersten Store in Mailand. Für den großen Schritt nach Italien ließ sich das Unternehmen einiges einfallen und mietete sich in einer besonders imposanten Immobilie ein. Das historische Gebäude im Palazzo Broggi, in dem einst die Börse untergebracht war, besticht nicht nur durch seine Architektur, sondern auch seine einzigartige Einrichtung im futuristischen-industrial style mit norditalienischen Palladiana-Marmorböden.

Ein Ort der Superlative

Auf insgesamt 2300 Quadratmetern möchte man den skeptischen ItalienerInnen die Starbucks-Welt schmackhaft machen, eine eigene Schau-Rösterei ist in dem Objekt miteingegliedert, abends werden in der Marble Bar sogar Drinks (die Karte soll an die 100 Cocktails zur Auswahl bieten!) serviert.

Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Objekt an der Piazza Cordusio sogar um den bisher größten Standort der Kette in ganz Europa.

Bei Starbucks zeigt man sich zuversichtlich, dass man mit dem amerikanischen Konzept bei den KundInnen punkten kann. Bis Ende des Jahres möchte der Starbucks-Chef Howard Schultz, der damals seine Idee für die Kette in Mailand hatte, noch vier weitere Standorte in der norditalienische Metropole eröffnen.

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