"Sports Illustrated" verzichtet erstmals auf Photoshop

Der Anti-Photoshop-Trend hat sich auch beim Kultmagazin "Sports Illustrated" durchgesetzt.

Body Positivity ist längst nicht mehr ein Fremdwort unter ein paar wenigen Bloggerinnen - auch große Magazine steigen mittlerweile auf den Trendzug der Körper- und Selbstliebe sowie Natürlichkeit auf. Jüngstes Beispiel: das Magazin "Sports Illustrated", das gerade weltweit mit einer photoshopfreien Fotoserie begeistert.

Bekannt ist das Magazin vor allem dafür, die großen Model-Stars der Welt nach oben zu hieven. Heidi Klum und Tyra Banks waren zwei der Supermodels, die bereits auf dem Cover zu sehen waren. Jetzt feiert das Magazin aber ein bisschen mehr Körperdiversität und zeigt in der neuen Ausgabe unterschiedlichste Frauen - und das ganz ohne Photoshop.

Die Kampagne trägt den Titel "In Her Own Words", die Models posieren dabei nackt, mit Begriffen, die sie sich selbst geben würden, auf ihren Körpern. Gegenüber der "SI Swimsuits" sagte Model Hunter McGrady: Als mir gesagt wurde, dass die Bilder in Schwarzweiß und vor allem unretuschiert in der ,Sports Illustrated' erscheinen würden, musste ich vor Dankbarkeit weinen. Es ist mir einfach so unglaublich wichtig, der Gesellschaft zu zeigen, wer ich bin und ihre vorgefertigten Meinungen und Vorurteile zu verändern."

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