Sport: Wie du wieder reinkommst, wenn dein letztes Workout schon ein Zeiterl her ist

Du möchtest gern ein bissi fitter werden und anfangen, regelmäßiger Sport zu machen - weißt aber nicht, wo du beginnen sollst, weil du lange inaktiv warst? Lies weiter.

Sport: Wie du wieder reinkommst, wenn dein letztes Workout schon ein Zeiterl her ist

Egal ob es dein Neujahrsvorsatz ist, wieder mehr Sport zu machen oder du einfach so gern ein bisserl fitter werden würdest: In eine Sportroutine zu kommen, ist gar nicht so leicht - gerade wenn man quasi von Neuem beginnt und lange nix mehr getan hat. Es gibt allerdings ein paar Tricks und Gedankenanstöße, die die Sache ein wenig vereinfachen und dich motivieren können, schau mal:

1. Mach einen Plan

Überlege dir, was für eine Routine zum aktuellen Zeitpunkt zu dir und deinem Alltag passt und welche Art von Sport du machen möchtest (natürlich kannst du auch Verschiedenes kombinieren). Dabei unbedingt realistisch sein und es langsam angehen: "Wenn man sich zu früh zu viel vornimmt, kann man sich schnell überfordert fühlen", sagt Fitnesstrainerin und Physiotherapeutin Kellie Sikorski im Gespräch mit SELF. "Eine strenge Routine kann sich irgendwann als 'zu viel' anfühlen, was dazu führt, dass man schon bald nicht mehr will". Sieh dir genau an, wie viel Zeit du wirklich zur Verfügung hast und was sich am besten in deine Alltagsroutine integrieren lässt.

2. Setze dir Ziele

Nein, wir meinen nicht, eine konkrete Kilozahl auf der Waage, sondern zum Beispiel: "In zwei Monaten möchte ich die Stiegen raufgehen können, ohne im 2. Stock verschnaufen zu müssen". Vielleicht auch "diese Yogapose möchte ich in ein paar Wochen ausführen können". Es macht nichts, wenn du diese Ziele nicht zu deinem konkreten Wunsch-Zeitpunkt erreichst, du wirst dich aber motivierter fühlen, wenn du welche hast und definitiv Fortschritte bemerken, wenn du dran bleibst.

3. Scheu dich nicht vor Anfänger-Übungen

Wie bereits oben erwähnt: Nix überstürzen! Auch wenn du vielleicht schon mal die Fitnessübungen für Fortgeschrittene gepackt hast, solltest du vielleicht nicht unbedingt an der gleichen Stelle wieder einsteigen. Schalte lieber einen Gang zurück und versuche, mit Trainings, die für Beginner geeignet sind, wieder in die Fitnessroutine zu kommen. Läufts gut, kannst du dich nach einiger Zeit natürlich ans "nächste Level" wagen - zu früh aufs Gas zu steigen, kann allerdings enttäuschen und deine sportlichen Ambitionen schnell wieder im Sand verlaufen lassen.

4. Gönn dir Auszeiten

Recovery gehört zur Sportroutine genauso dazu wie aktive Trainings. Nimm dir also genug Zeit für Pausen und starte nicht gleich mit einer 6-Tage-die Woche-Routine. Sikorski unterscheidet zwischen aktiven Ruhetagen - an denen du dich immer noch aktiv bewegst, z. B. bei einem gemütlichen Spaziergang, leichten Dehnübungen oder einer Fahrradtour - und passiven Ruhetagen, an denen du etwa die Couch nicht verlässt und deine Lieblingsserie binged. Beides ist völlig akzeptabel (und notwendig!).

5. Achte auch abgesehen vom Sport auf deine Gesundheit

Dass du dich gern mehr sportlich betätigen willst, ist super und tut deiner allgemeinen Gesundheit gut! Was obendrein unterstützend wirkt ist, wenn du auch in anderen Bereichen auf dich achtest. Soll heißen: Schau, dass du genug Schlaf bekommst, deinem Körper ausreichend Nährstoffe zuführst und viel trinkst. Auch deine mentale Gesundheit solltest du nicht außer Acht lassen - zu viel Stress kann auf Dauer ganz schön belasten.

Das Wichtigste bleibt aber: Geh es langsam an! (Und wenn du doch mal lieber noch eine Folge Netflix schauen willst, ist das okay. Vielleicht geht sich dafür am Abend noch ein kurzer Spaziergang um den Block aus?)

 

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