Sport im Sommer

Die Außentemperatur steigt und steigt, die kleinste Bewegung sorgt für Schweißausbrüche. Das Sportprogramm des Frühjahrs wird deshalb erst im Herbst fortgesetzt? Von wegen! Die Fitnessstunde wird einfach der Jahreszeit angepasst und schon macht Sport auch bei sommerlichen Temperaturen Spaß!

Ab ins Wasser
Bei diesen Sportarten kommen Sie auch im Sommer garantiert nicht ins Schwitzen.

Schwimmen

Plus: Schont die Gelenke, fördert die Durchblutung und die Lungenfunktion, stärkt die Abwehrkräfte, verbessert die Kondition und beansprucht unterschiedliche Muskelgruppen.


Minus:Längenschwimmen kann schnell eintönig werden und sorgt nur mit der richtigen Technik für positive Effekte - falsches Brustschwimmen kann etwa zu einer Überbeanspruchung der Halswirbelsäule führen.


Alternativen:Aqua-Training - ein geschulter Trainer zeigt verschiedene Übungen vor; kann als Aqua-Jogging oder mit unterschiedlichen Hilfsmitteln (Pool-Noodel, Auftriebshanteln, Widerstandshandschuhen, Latexbändern) gestaltet werden.

Video: Schneller Schwimmen.

Wasserski

Plus: Stärkt Muskelgruppen an Armen, Beinen, Bauch, Gesäß und Brust; der Fahrtwind sorgt für zusätzliche Abkühlung; hoher Spaßfaktor


Minus: Wasserskifahren ist schwieriger, als es auf den ersten Blick erscheint, oft benötigt man viele Versuche, bis man einige Meter stehend auf den zwei Brettern durchs Wasser zischt; Sonnenbrandgefahr - das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen und erhöht deren Wirkung, immer wasserfesten Sonnenschutz verwenden.


Alternativen:Wakeboard (Kombination aus Wasserski und Wellenreiten), Barfusswasserski, Surfen, Stand Up Paddling

Tauchen

Plus:Trainiert die Hauptmuskelgruppen des Körpers; Gelenke werden im Wasser entlastet; erhöht die Lungenkapazität; die Unterwasserwelt kann zusätzlich entspannend wirken


Minus: Wer krank ist - selbst wenn es nur eine Erkältung ist - sollte nicht tauchen; zu schnelles Auftauchen kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen (Dekompressionsunfall, Lungenriss); vor dem Tauchgang kommt der Tauchschein: Ausbildung ist Pflicht; regelmäßige ärztliche Untersuchungen ebenso


Alternativen: Schnorcheln

Sommersportarten an Land finden Sie auf Seite 2...

- Trinkflasche mit Wasser
- wasserfeste Sonnen-
creme, die abrieb- und schweißfest ist
- Kopfbedeckung
- Insektenschutz
- atmungsaktive Kleidung
Sport im Sommer am besten in den Morgen- oder Abendstunden betreiben, die Mittagszeit meiden. Wer erst im Sommer mit regelmäßigem Training beginnt, sollte sich aufgrund der hohen Temperaturen nicht mehr als eine Stunde täglich vornehmen. Für ausreichend Flüssigkeits-
zufuhr sorgen – der Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen schwächt auch die Leistungsfähigkeit.

Sommersport an Land
Fahrtwind, Sand und viel Spaß machen Sommersportarten an Land zum Freizeitvergnügen.


Radfahren


Plus: Schont die Gelenke; senkt Blutfettwerte; fördert Herz- und Lungenvolumen; stärkt Gesäß-, Rücken-, Bauch- und Oberschenkelmuskeln; auch Stress können Sie einfach davon radeln


Minus: Radfahren bei sommerlichen Temperaturen kann schnell anstrengend werden - suchen Sie sich im Sommer möglichst flache Strecken mit schattigen Abschnitten; Sonnenschutz nicht vergessen - durch den Fahrtwind wird die Sonneneinstrahlung schwächer wahrgenommen.


Nordic Walking


Plus: Wem das Joggen im Sommer zu anstrengend ist, kann auf Nordic Walking umsteigen; 90 Prozent der Muskulatur werden aktiviert; der Einsatz der Stöcke schont die Gelenke; die Haltung wird verbessert; Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich können gelöst werden


Minus: Die richtige Technik will gelernt sein, sonst bleiben die positiven Effekte aus; Sonnenbrandgefahr - immer auf ausreichend Sonnenschutz achten.


Bouncen


Plus: Nordic Walking für Fortgeschrittene, 95 Prozent der Muskulatur werden aktiviert; die Federung dämpft Stöße ab und schont damit die Knie; stärkt Rücken- und Bauchmuskulatur; Gleichgewicht- und Bewegungskoordination werden gefördert; verbraucht 5x mehr Kalorien als Joggen; macht Spaß - vor allem gemeinsam mit Freunden; schnell erlernbar


Minus: Eine Sportart, die gewöhnungsbedürftig ist: Nicht jeder fühlt sich sofort wohl, wenn sich die eigenen Füße 30 cm über dem Boden befinden; erfordert zu Beginn viel Konzentration


Beachvolleyball


Plus: Ganzkörpertraining an der frischen Luft - Sprung- und Schlagkraft, Reaktionsfähigkeit und Schnelligkeit werden trainiert; kann im Bikini in vielen Freibädern gespielt werden (für Abkühlung nach dem Spiel ist also gesorgt); voller Einsatz ohne Sorge - der Sand sorgt für weiche Landungen, Teamsport - kann gemeinsam mit Freunden ausgeübt werden


Minus: Verletzungen der Finger sind durch das ständige Blocken und Pritschen nicht auszuschließen; rechnen Sie damit, dass der Sand nach dem Spiel sowohl in Ihrer Kleidung als auch Ihren Haaren ist.

 

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