Spitzwegerich

Manche Kräuter sind unscheinbar, aber so wirksam: Der Spitzwegerich gehört sicherlich dazu. Was er so drauf hat, wenn man genauer hinschaut, verraten wir hier.

Der Spitzwegerich kommt in ganz Europa, aber auch in weiten Teilen Nord- und Mittelasiens vor. Die 20-30 cm langen, schmalen Blätter kann man den ganzen Sommer über sammeln, am besten erntet man sie jedoch kurz vor der Blüte. Spitzwegerich wächst hauptsächlich auf trockenen Wiesen, an Wegrändern, auf Böschungen und Schutthalden.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Spitzwegerich wird zur Reizlinderung bei Katarrhen der oberen Luftwege, und bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Sein hoher Gehalt an Schleimstoffen wirkt sich beruhigend auf die Atemwege und deshalb besonders positiv auf Husten und Bronchitis aus. Zudem wirkt das altbewährte Hustenmittel reizlindernd, adstringierend und antibakteriell.

Verwendungsformen und Darreichung

Anwendung findet der Spitzwegerich meist als Hustensaft oder Tee. Besonders bewährt hat sich der aus frischem Spitzwegerichkraut gewonnene Presssaft, der reizmildernd und entzündungshemmend wirkt. Auch in Hustenbonbons ist Spitzwegerich anzutreffen.

 

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