Spinning & Co

Eine Indoor-Stramplerei kann jede Menge Spaß machen. Sie müssen sich bei dieser Herzblatt-Wahl nur den richtigen „Partner“ fischen!

Zur Wahl angetreten sind: Ergometer, Spinningbike oder Rolle. 1, 2 oder 3 ­– für welchen der drei Kandidaten Sie sich letztlich entscheiden, ist eine Frage Ihrer sportlichen Ziele, Ihrer Finanzen und Ihrer Platzmöglichkeiten.

Für alle drei möglichen Partner gilt jedenfalls: Die Geräte haben sich in letzter Zeit technisch extrem weiterentwickelt. Simulationsprogramme mit virtuellen Strecken, unzählige Trainingsprogramme oder Online-Racing bringen Abwechslung ins Wohnzimmer. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, beim Kauf etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Geräte vom Diskonter machen auf die Dauer keinen Spaß und landen oft früher als gewollt auf dem altbekannten Fitnessgeräte-Friedhof.

Damit Sie sich auch wirklich den richtigen Partner greifen, stellen wir die drei Kandidaten genauer vor.

Kanditat 1: Ergometer

Vom Hobbybiker bis zum Vollprofi – Ergometer sind mit Abstand die beliebtesten Heimtrainingsgeräte unter Bikern. Dank aufwändiger Technik mit elektronischer Steuerung und vieler Trainingsprogrammen samt umfangreicher Datenaufzeichnung sind Ergos auch bei Technikfreaks besonders beliebt.

Ein weiterer attraktiver Grund, auf einen Ergometer abzufahren, sind die Onlineangebote von Daum. Ohne Ihre eigenen vier Wände zu verlassen, können Sie online und live gemeinsame Trainingsfahrten mit Gleichgesinnten unternehmen oder sich in spannenden Wettkämpfen mit den Stars der Radszene, wie zum Beispiel Wolfgang Fasching, messen.Übrigens: Daum und Intersport Eybl veranstalten auch heuer wieder eine Online-Rennserie. Infos und Anmeldung auf www.ergobiketrophy.at.

Kandidat Ergometer im Check

Zielgruppe5 Punkte

Vom Gesundheitssportler bis zum Extremradfahrer – Ergometer sind dank ihrer Vielseitigkeit für jeden Biker geeignet.

Simulation4 Punkte

Die Möglichkeit virtuellen Trainings in Verbindung mit einem realistischen Tretgefühl vermittelt echtes Bikefeeling.

Top! Trainingssteuerung5 Punkte

Exakte Trainingssteuerung über die Leistung (Watt) ist das Geheimnis vieler erfolgreicher Radsportler. Am zuverlässigsten und am genauesten funktioniert das allerdings nur bei guten Markengeräten.

Sitzposition4 Punkte

Jegliche Position ist einstellbar, dennoch sind einige Handgriffe nötig, um einen Ergometer auf die Körpermaße einer anderen Person umzubauen. Nichtsdestotrotz ist das Gerät für die ganze Familie gut geeignet.

Lautstärke5 Punkte

Die Nachbarn wird’s freuen – gute Ergos laufen seidenweich und beinahe geräuschlos.

Preis2 Punkte

Finger weg von Billigangeboten! Nur hochwertige Geräte werden den Anforderungen gerecht. Ernsthaftes Training ist erst bei Ergos ab € 800,– möglich.

Platzbedarf2 Punkte

Die Dinger sind schwer und unhandlich. Und brauchen daher am besten einen fixen Standplatz.

Auf Shoppingtour: Der Topergometer ist der Daum ergo_bike premium 8i. Mit 1000 Watt Bremsleistung und mehr als 100 Trainingsprogrammen wird dieses Profigerät auch den höchsten Ansprüchen gerecht. Preis: € 1599,–.
Weitere empfehlenswerte Hersteller:Kettler und Tunturi

Das Spinningbike im Check finden Sie auf Seite 2!

Kandidat 2: Spinningbike

Jeder Fitnessstudio-Besucher kennt sie – die vor Schweiß triefenden Bikergruppen, die sich unter den anfeuernden Kommandos eines Trainers und hämmernder Musik die Seele aus dem Leib strampeln. Neuerdings hält das Spinningbike auch vermehrt Einzug in private Gemächer. Gerade Puristen schätzen ihre simple Technik ohne jegliche Elektronik und ihre unerschütterliche Stabilität.
Spinningbikes sind für den harten Studioalltag gebaut und dementsprechend stabil, ja beinahe unzerstörbar. Daher kann man auch getrost bei einem gebrauchten Gerät zuschlagen. Im Internet finden sich gut erhaltene Schnäppchen schon ab € 150,-.

Kandidat SpinningBike im Check

Zielgruppe3 Punkte

Gut geeignet für echte Kraftprotze, Grobmotoriker und versierte Wettkampfbiker, die sich ihr Training selbst gestalten wollen und können.

Simulation4 Punkte

Das schwere Schwungrad bringt realistisches Pedaliergefühl ­– je schwerer, desto besser. Für Einsteiger ist der fehlende Freilauf gewöhnungsbedürftig, allerdings schult der fixe Antrieb den runden Tritt.

Trainingssteuerung2 Punkte

Die Widerstandsregulierung funktioniert mittels einer mechanischen Bremse. Das klappt zwar tadellos, erfordert aber etwas Erfahrung, um Widerstand, Puls und Trittfrequenz zu koordinieren. Die Trainingsdaten liefert einzig und allein der Pulsmesser. Spinner eignen sich perfekt zum Training der Kraftausdauer und zur Trittschulung.

Top! Sitzposition5 Punkte

Dem Einsatz im Studio entsprechend, lässt sich das Gerät im Handumdrehen auf die unterschiedlichsten Körperproportionen einstellen.

Lautstärke5 Punkte

Es gibt kaum etwas, das an den massiven Teilen Lärm machen könnte. Selbst die Bremse mit Filzbelag läuft absolut geräuschlos.

Preis3 Punkte

Ein gutes Spinningbike hält praktisch ewig, deshalb sollte man ruhig etwas mehr investieren. Teurere Modelle verfügen über ein schwereres Schwungrad, stabilere Verstellmöglichkeiten, einen besseren Antrieb und einen hochwertigeren Sattel.

Platzbedarf3 Punkte

Die stabile Konstruktion ist klobig und bleischwer. Allerdings hat der Rahmen Rollen, damit kann man das Bike leichter rangieren.

Auf Shoppingtour: Neue Geräte kosten ab etwa € 600 aufwärts. Die führenden Hersteller sind unter anderen Schwinn, die Erfinder des Spinnings, und Tomahawk.

 

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