Spielzeugwaffen bei Kinderkostümen – ja oder nein?

Der FPÖ-Abgeordnete Volker Reifenberger hat am Sonntag ein Plädoyer für Spielzeugwaffen im Rahmen von Kostümierungen gehalten – und sorgt damit für Diskussionen.

Spielzeugwaffen

„Wir sind alle mit Spielzeugwaffen im Kinderfasching aufgewachsen und ich bin der Meinung, dass es uns nicht geschadet hat“, ist der Salzburger Nationalratsabgeordnete überzeugt. Schließlich bildeten Spielzeugwaffen „seit Bestehen der Menschheitsgeschichte einen fixen Bestandteil des kindlichen Spiel“, so Volker Reifenberger weiter. Damit kritisierte er eine Forderung der SPÖ-nahen Kinderfreunde, die sich mit der Botschaft „Waffen sind kein Kinderspiel“ für ein Faschingstreiben ohne Spielzeugwaffen einsetzen.

Wir sind alle mit Spielzeugwaffen im Kinderfasching aufgewachsen und ich bin der Meinung, dass es uns nicht geschadet hat.

von Volker Reifenberger, FPÖ

Für Reifenberger handle es sich hier allerdings um eine von Gutmenschen geführte und völlig realitätsferne Diskussion. Verkleidungen als Cowboy, Indianer, Ritter, Pirat oder Polizist würden laut Reifenberger „ohne Spielzeugwaffen einfach keinen Sinn machen“. Außerdem müssten sich Männer ab 18 Jahren beim Ableisten des Grundwehrdienstes ohnehin auch mit echten Waffen auseinandersetzen.

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