Sorry liebe Gilmore-Girls-Fans, aber es wird keine Fortsetzung geben!

Adieu, liebe "Gilmore Girls", es war schön mit euch! Wir verraten, warum es nach "A Year In The Life" nicht mehr weitergeht.

+++ ACHTUNG SPOILER +++

Nach einem Wochenende voller Party folgt meistens die bittere Ernüchterung. So ähnlich, wird es wohl auch allen Gilmore Girls-Fans nach der allerletzten Folge gegangen sein.

Das war's jetzt?

SO LANGE haben wir gewartet und jetzt soll alles vorbei sein?! Waren die Worte "Mama, ich bin schwanger" tatsächlich DIE vier magischen Worte, mit denen uns Macherin Amy Sherman-Palladino die letzten Jahre auf die Folter gespannt hat?

Ausgerechnet dieser Cliffhanger soll das Ende gewesen.

Das war anfangs nicht nur für uns, sondern auch viele Fans unbegreiflich.

Die neue Gilmore-Generation

Doch skurrilerweise ist das Ende auch irgendwie logisch... Mit dem dramatischen Ende schließt sich ein Gilmore Girls Lebenszyklus, während der nächste entsteht.

Denn mit Rorys (Alexis Bledel) Schwangerschaft wächst eine neue Generation an Gilmore (Girls?) heran. Rory wird, wie schon Lorelai (Lauren Graham), alleinerziehende Mutter sein. Der Vater (=Logan) wird, wie schon Christopher 30 Jahre zuvor, zwar Rory lieben, aber nicht mit ihr gemeinsam leben können.

Stattdessen wir ein alter Bekannter an dieser Stelle wieder in Rorys Leben treten. Ein Freund, der sich schon in der Fortsetzung der Serie als der eigentliche Seelenverwandte erwiesen hat: Jess! Er nimmt eine ähnliche Rolle wie sein Onkel Luke ein und wird derjenige sein, der Rory schlussendlich wohl wirklich glücklich macht. (Bleibt an dieser Stelle nur noch abzuwarten, ob Rory und Jess auch so lange mit dem Heiraten warten wie Lorelai und Luke).

Und mit Rorys Buchidee schließt sich der finale Kreis rund um die Generation der "Gilmore Girls": Wie ihre Mutter Lorelai, hat auch Rory endlich ihr Herzensprojekt gefunden.

Logan oder Jess? Irgendwie beides!

Mit dem zweideutigen Ende schaffte Amy Sherman-Palladino außerdem den Spagat, den nur wenige für möglich gehalten hätten: Sowohl #TeamJess als auch #TeamLogan-Fans kamen in der Neuauflage auf ihre Kosten!
Zwar irgendwie nicht so ganz, wie wir uns das erträumt hätten - aber das wäre ja auch langweilig gewesen.

Und damit hat wohl auch die quälendste Frage der Seriengeschichte eine feministische Antwort gefunden: Denn schlussendlich sind es nicht die Männer, die die Serie präg(t)en (wie Amy Sherman-Palladino bereits im Vorfeld kritisierte) - sondern die innige Beziehung zweier starker und unabhängiger Frauen, die uns über die Jahre viel beigebracht haben.

 

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