Sonnenvitamin D

Was passiert, wenn eine Pflanze nicht genug Licht bekommt? Genau, sie geht ein. Neben Wasser und Erde ist Licht ein wesentlicher Bestandteil des Pflanzenlebens. Und genauso ist es auch bei anderen Lebenwesen. Daher sollten wir sonnige Tage besonders nutzen, um genug Vitamin D zu tanken!

Lange Zeit wurde Vitamin D nur bzw. hauptsächlich mit gesunden Knochen in Verbindung gebracht. Nun zeigt sich aber, dass das Sonnenvitamin weitaus mehr kann.

Forschungen haben gezeigt, dass ein Vitamin D-Mangel mit zahlreichen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden kann: So scheint es, dass Diabetes, Rheuma, Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen durchaus von Vitamin D abhängen.

Daher empfehlen Experten, regelmäßig etwa 20 Prozent der Körperoberfläche der Sonne auszusetzen.

Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung weisen einen leichten Mangel an Vitamin D aus, wenngleich es ja eigentlich einer der wichtigsten Baustoffe unseres Immunsystems ist.

Wenn Sonnenlicht auf unseren Körper einstrahlt, so wird in unserer Haut Vitamin D gebildet. Insofern ist es besonders interessant, wenn man hier von einem "Vitamin" spricht, da es der Körper im Grunde selbst produziert.

Achtung bei UVA- vs. UVB-Strahlung!

Wichtig: UVA Strahlung zerstört Vitamin D. UVB-Strahlung hingegen baut Vitamin D aus.

Im Sommer sollteman die Dauer der Sonnenzeit dem Hauttyp anpassen. Das heißt, dass es eine gewisse Zeitspanne gibt, innerhalb derer man ohne Probleme in der Sonne bleiben kann, ohne dabei einen Sonnenbrand oder eine Hautrötung zu riskieren.

  • Hauttyp 1: 4-6 Minuten
  • Hauttyp 2: 8-12 Minuten
  • Hauttyp 3: 10-15 Minuten
  • Hauttyp 4: 12-20 Minuten
 

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