Sonnenstudio-Guide

Der Sommer lässt weiterhin auf sich warten, doch Sie möchten unbedingt die Bräune auf Ihrer Haut sehen? Wir geben Ihnen Tipps für den Besuch im Solarium und wie Sie sich optimal für den Strandurlaub vorbereiten.

Zuerst müssen wir Sie leider enttäuschen: Mit ein oder mehreren Solariumsbesuchen können Sie leider nicht die Haut für den Sommerurlaub vorbereiten. Warum? Die künstliche Bräune verleiht quantitativ eine unterschiedliche Schutzwirkung wie jene, die wir durch natürliche Sonnenstrahlen erhalten. Wer außerdem extrem blasse Haut hat, tendiert dazu auch im Solarium einen Sonnenbrand zu bekommen. Dann doch lieber zu Selbstbräunungscreme greifen, bis der Sommerurlaub an die Türe klopft...

Für jene, die trotz aller "Vorsicht!"-Rufe ihren Teint mit ein wenige Solariumsbräune aufpeppen wollen, hat Hans Arsenovic, Geschäftsführer der Sun Company, ein paar Tipps parat:

  • Meiden Sie Selbstbedienungsstudios. Bitten Sie das geschulte Personal um einen individuellen Besonnungsplan
  • Auch wenn Flatrates locken: Bräunen Sie sich niemals länger, als es Ihrem Hauttyp entspricht
  • Das Gerät sollte einen UV Typ 3-Aufkleber haben und eine maximale erythem-wirksame Bestrahlungsstärke von 0,3 W/m² aufweisen (fragen Sie beim Personal nach der Betriebsanlagengenehmigung)
  • Moderne Röhren sind natürlichem Sonnenlicht nachempfunden. Solariumsbesuche können deshalb den hauteigenen LSF auf 4 bis 8 erhöhen und so einen minimalen Schutz vor Sonnenbränden und -allergien bieten. Trotzdem ist Sonnencreme im Urlaub Pflicht!
  • Nach maximal 50 Sonnenbädern pro Jahr ist Schluss!mit den 10 häufigsten Irrtümern auf.
UVB schützt vor Sonnenbrand, UVA reduziert Hautalterung

Der Lichtschutzfaktor, auch LSF oder im englischen SPF (Sun Protection Factor) genannt, ist das Maß für die Wirksamkeit des UVB-Filters. Dieser schützt vor Sonnenbrand. Der geringste LSF ist sechs, je nach Hauttyp und Aufenthaltsort sollte man zu höheren Faktoren bis 50+ greifen.

Die Funktion von UVA-Filtern ist es, Sonnenallergien, frühzeitige Hautalterung und langfristige Schäden vermeiden zu helfen. Der UVA-Schutz sollte mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors betragen. Nur Sonnenschutzprodukte, die diese Vorgabe erfüllen, dürfen das UVA-Symbol tragen.

Quelle: Kosmetik Transparent Academy
 

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