Sonnenstich

Nicht nur im Ausland, sondern vor allem auch in Österreich läuft man an heißen Tagen Gefahr, einen Sonnenstich zu bekommen. Wie man dies am besten verhindert, und was man tun kann, wenn es einen erwischt hat, verraten wir Ihnen!

Beim Sonnenstich handelt es sich um eine Reizung der Gehirnhäute, die durch eine zu starke und intensive Sonnenbestrahlung von Kopf und Nacken ausgelöst wurde.

Wer seinen Kopf nicht vor der prallen Sonne schützt, kann eine Erweiterung der Blutgefäße im betroffenen Bereich der Hirnhäute provozieren und so zu einer Gehirnschwellung beitragen.

Typische Anzeichen für einen Sonnenstich?

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • starke Kopfschmerzen
  • roter, heißer Kopf
  • Krämpfe
  • Nackensteife (Das Kinn sollte ohne Schmerzen bis zum Brustbeim gebeugt werden können)
  • Bewusstseinsstörungen, Bewusstlosigkeit, Mattheit
  • kühle Haut
  • Schüttelfrost

Was kann man tun?

Betroffene Personen sollten umgehend in den Schatten, bzw. an einen kühlen Ort gebracht werden. Idealerweise lagert man den Oberkörper leicht erhöht und kühlt den Kopf mit kalten Umschlägen. So verringert man den Druck und weitere Hitzeauswirkungen auf das Gehirn.

Wie beuge vor?

Die wohl effektivste Methode, den Sonnenstich zu vermeiden ist eine Kopfbedeckung zu tragen, sobald man sich direkt in der Sonne befindet. Aber auch Abkühlung in Form von Getränken und Schwimmbädern dient der hilfreichen Vorsorge.

Beim Sonnenstich kommt es zu einer Irritation der Hirnhaut, die eine Entzündungsreaktion im ganzen Körper, vor allem aber im Gehirn auslöst.

Früher dachte man, es wären die UV-Strahlen der einzig wahre Verursacher, doch heute weiß man, dass es sich um ein thermisches Problem handelt.

Weitere Gefahren, die aber nicht damit zu verwechseln sind:
- Hitzeschlag
- Hitzekollaps
 

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