Sonne im Winter

Die Haut braucht auch - oder vielmehr gerade - im Winter eine große Portion Schutz. Gegen Wind, Kälte und vor allem gegen Sonne! Spezielle Winter-Sonnenschutz-Mittel unterstützen dabei am besten.

Sonnenschutz im Winter - wer braucht denn so etwas?! Sie! Ja, genau Sie! Denn gerade jetzt, wenn die Tage kürzer und vor allem dunkler werden, denken die Wenigsten von uns daran, die Haut vor Sonne zu schützen. Dabei macht die schädliche, angriffslustige UV-Strahlung vor der Wolkendecke oder der Nebelsuppe nicht Halt.

"Die UV-Strahlung ist in unseren Breitengraden im Winter deutlich schwächer, dadurch verspüren wir die Auswirkungen der Sonnenstrahlen nicht so extrem wie im Sommer", erklärt Prim. Dr. Werner Saxinger, Abteilungsvorstand der Dermatologie und Angiologie am Klinikum Wels-Grieskirchen. Kein Grund, sie zu vernachlässigen, denn - so der Experte - "die Haut (ist) im Winter besonders empfindlich."

Achtung, Ski-Foa-Wetter

Frischer Pulverschnee, blauer Himmel und strahlende Sonne - so sieht für viele ein perfekter Winter-Sporttag aus. Aber Achtung, gerade wer sich im Freien bewegt, setzt die Haut einer großen UV-Belastung aus. Vor allem in den Bergen bei Eis und Schnee gilt es, die Haut vor durch Sonneneinstrahlung verursachte Schädigungen zu schützen." Je höher man sich am Berg befindet, desto
größer ist die Menge an UV-Strahlung (Faustregel: Je Tausend Höhenmeter verstärkt sich die UVB-Strahlung um ungefähr 15 Prozent)", so Saxinger, "weiters reflektiert der Schnee die Sonnenstrahlen und verstärkt ihre Wirkung. Das Hitzegefühl der Haut als Warnsignal für den Sonnenbrand fällt durch die niedrigen Außentemperaturen aus."

Tipps, wie Sie Ihre Haut winterfit machen und passende Produkte, finden Sie auf Seite 2 >>

Sonnenliegen im Schnee

Sonnenentwöhnt, pigmentarm, trocken und durch Wind und Kälte belastet: Nein, leicht hat es unsere Haut im Winter sicher nicht. Gerade die Areale wie Nase, Lippen und Ohren reagieren besonders stark und müssen geschützt werden. "Weiters produzieren die Talgdrüsen ab 8 Grad Celsius kein Fett mehr, wodurch die Haut noch mehr austrocknet", macht Experte Saxinger deutlich, "zusätzlich ist auch der geringe Eigenschutz der Haut vom Sommer schon längst wieder abgebaut."

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Bei diesen erschwerten Voraussetzungen hilft "normaler" Sonnenschutz nur mäßig. Deshalb greift man im Winter besser zu eigens für die kalte Jahreszeit konzipierten und hergestellten liposomalen Sonnenschutzprodukten. Sie zeichnen sich durch intensiven UV-Schutz mittels
hochwirksame UVA und UVB-Filter
aus und sollten 20 Minuten vor dem ersten Sonnenkontakt großzügig aufgetragen werden. "Die für den Winter geeigneten Produkte sind fetthaltiger und schützen die Haut auch vor
Austrocknung durch Kälte und niedrige Luftfeuchtigkeit", empfiehlt Saxinger, "durch den hohen Wassergehalt könnten Sommer-Sonnenschutzprodukte bei Kälte auf
der Haut gefrieren, weiters sollten im Winter Präparate mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet werden."

Diese Sonnenschutz-Mittel gehören in Ihre Winter-Kosmetiktasche:

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