Soja

Die Sojabohne ist besonders in der vegetarischen Ernährung kaum mehr wegzudenken. Das liegt an ihrem Eiweißgehalt, der dem tierischen Eiweiß ähnelt. Doch in der Bohne steckt noch mehr...

Ursprünglich stammt die Sojabohne aus China und wird dort seit über 5.000 Jahren angepflanzt. Von dort hat sie sich zunächst über Japan und Südostasien verbreitet. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Sojabohne über die USA, wo sie als Öllieferant zur Herstellung von Margarine verwendet worden war, nach Europa. In der Regel ist die Sojabohne allerdings cremefarben, seltener grün, rot oder schwarz.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Das Eiweiß der Sojabohnen ist von der Qualität her tierischem Eiweiß sehr ähnlich und enthält alle lebensnotwendigen Aminosäuren. Darüber hinaus sind sie

  • calcium- und

  • eisenreich,

  • frei von Cholesterin,

  • mit hochwertigen Fettsäuren,

  • Vitamin E und

  • verschiedenen B-Vitaminen,

  • Ballaststoffen,

  • Phytosterinen und

  • Phytoöstrogene, die bei Krankheiten, die mit dem Einfluss von Östrogenen in Verbindung gebracht werden, wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Krebs oder Wechseljahrsbeschwerden.

  • Das nur in Soja vorkommende Isoflavonoid Genistein soll bei Brustkrebs und in den Wechseljahren helfen.

  • Verwendungsformen und Darreichung

    Die Sojabohne ist heute in Produkten wie Suppen, Saucen, Margarine, Backwaren und Fertiggerichten enthalten. Auch als Flakes im Müsli oder als Knusperkerne zum Knabbern wird sie gerne gegessen. Von Vegetariern werden Sojaprodukte häufig als Fleisch- und Milchersatz verwendet.

     

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