Sofias Welt

Sofia Coppola über ihren Film Somewhere, der vom Filmbiz handelt und – natürlich – mit ihrer Familie zu tun hat ...

In Somewhere zeigen Sie, wie schon in Lost in Translation, einen einsamen, deprimierten Hollywoodstar. Warum?

Heutzutage träumen so viele davon, in Realityshows mitzumachen, um berühmt zu werden. Daher wollte ich die andere Seite der Medaille zeigen, über die man nicht so gern nachdenkt.


Schauplatz im Film ist das berühmte Chateau Marmont Hotel. Auch Sie wohnten dort mal mit Ihrem Vater. Ihre Erinnerungen?

Hauptsächlich nur die, wie mein Vater dort sitzt und schreibt.


Sie arbeiten oft mit Ihrer Familie. Bei Somewhere war Ihr Vater Produzent, Ihr Bruder Roman Koproduzent und Ihr
Freund, Sänger der Band Phoenix, Soundtrack-Lieferant ...

Mit Familiemitgliedern zusammenzuarbeiten, hat viele Vorteile. Sie können einem schneller auf die Sprünge helfen, wenn man ansteht, weil sie ähnlich denken.


Sie haben zwei Töchter. Glauben Sie, wird es mal schwer für sie, sich in die Familienchronik einzubauen?

Ich mache mir darüber noch keine Gedanken. Aber ich hätte nichts dagegen, wenn sie einen Kreativberuf wählen. Nachdem ihr Vater und ich kreative Menschen sind, könnten wir ihnen dann super mit Rat und Tat zur Seite stehen ...

 

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