So werden Sie Narben und Dehnungsstreifen endlich los

Narben und Dehnunsstreifen sind normal und stören meistens gar nicht sonderlich. Wenn man möchte gibt es natürlich trotzdem Möglichkeiten das Hautbild zu verbessern. Wir haben eine Expertin gefragt, was wirklich hilft!

Dehnungsstreifen sind im Prinzip nichts anderes als gedehnte Haut, die, wenn sie sich nicht weiter dehnen kann, reißt. Meistens passiert das als Begleiterscheinung von Schwangerschaften oder Diäten, also starkem Gewichtsverlust oder nach Gewichtszunahme. So oder so, das Bindegewebe wird geschädigt und die Haut zeigt unschöne Risse an der Oberfläche. Oft sind diese Risse unauffällig und stören nicht sonderlich. Fast jede/r (ja, auch Männer!) haben sie an Po und Oberschenkeln weil sie im Wachstum schon im Teenageralter entstanden sind.

Nach einer Schwangerschaft oder ungewollter Gewichtszunahme können die Streifen aber auch so stark sichtbar sein, dass man etwas tun will. Die gute Nachricht zuerst: Ja, man kann Dehnungsstreifen mildern. Grundsätzlich gilt aber: Es ist einfacher den Streifen vorzubeugen, als sie im Nachhinein zu entfernen. Neben entsprechenden Cremes kann eine regelmäßige Zupfmassage den Rückgang der Streifen begünstigen. Diese fördert die Durchblutung und hilft den Cremes dabei die volle Wirkung zu entfalten. Wichtig ist, konsequent zu cremen!

Das sagt die Expertin

Dr. Claudia Gschnitzer, Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie ist ärztliche Leiterin bei Yuvell, dem ersten Institut in dem ausschließlich minimalinvasive Eingriffe angeboten werden.

"Dehnungsstreifen kann man behandeln aber nicht wegzaubern.", so Claudia Gschnitzer. "Wenn jemand sagt man kann sie komplett loswerden ist das unseriös und weckt falsche Erwartungen. Man kann sie aber deutlich verbessern!" Die "gerissene" Haut an den Streifen hat oft ein anderes Hautniveau oder auch eine andere Farbe als die gesunde Haut. "Man kann das Hautcolorit verändern und sie ein bißchen verfeinern.", klärt Gschnitzer auf. Verwendet wird dafür der Fraxel Laser. Welches Ergebnis individuell möglich ist, schauen sich die Experten bei Yuvell von Fall zu Fall genau an.

Und wie sieht es bei Narben aus?

Auch Narben kann man laut Claudia Gschnitzer mit Fraxel Laser oder PAP gut behandeln. PAP, also Plättchenreiches Plasma wird aus dem eigenen Blut gewonnen. "Diese Methode hat es durch den namen Vampir-Lifting zu Berühmtheit gebracht und kann viel mehr als nur verjüngen.", so die Expertin. "Bei einer PAP Behandlung werden Wachstumsfaktoren gespritzt, die einen positiven Effekt auf unsere Haut haben. Gerade bei der Narbenbehandlung funktioniert das toll. Wenn Narben beispeilsweise eingesunken sind, kann man PAP spritzen und die Struktur der Haut, die Konsistenz der Narbe und die Farbe positiv verändern." Früher wurde auch viel mit Eigenfett gearbeitet, was durch aus auch heute noch sinnvoll sein kann.

Aber auch wulstige, sich nach außen wölbende Narben können bei Yuvell behandelt werden. Claudia Gschnitzer: "Zuerst ist wichtig zu schauen, wo die Narbe liegt. Gerade im Dekolleteebereich bildet sich oft ein unschöner Wulst. In solchen Fällen ist Cortison immer noch die erste Wahl. Man spritzt es in die Narbe hinein. In seltenen Fällen muss man auch operativ arbeiten oder ebenfalls mit PAP." Zusätzlich wird die Narbe mit Drucktherapie massiert und so flacher gemacht. "Das ist die alte Schulde der Narbentherapie, aber immer noch gültig und wichtig.", so die Expertin.

YUVELL fine Aesthetics Vienna findet sich in der Weihburggasse 22/1, 1010 Wien. yuvell.at

 

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