So viele Flüchtlinge sind wirklich unter den Verdächtigen

Aktuellen Medienberichten zufolge befinden sich unter den Tatverdächtigen der Übergriffe in Köln derzeit nur drei Flüchtlinge.

Sechs Wochen nach den Straftaten in der Silvesternacht von Köln ist die Zahl der Strafanzeigen auf 1054 gestiegen, wie Ulrich Bremer von der Staatsanwaltschaft Köln der "Welt" auf Anfrage mitteilte. 454 davon beziehen sich auf sexuelle Übergriffe. Die meisten der Fälle passierten zwischen 23 und 1 Uhr und gehen von Sexualdelikten über Diebstähle und Raub bis hin zu Körperverletzungen und Beleidigungen.

In einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Köln vom 1.1.2016 hieß es noch, dass die Nacht friedlich verlaufen sei. Wie aus den Unterlagen hervorgeht, die der "Welt" vorliegen, waren zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits weit mehr als hundert Anzeigen bei der Polizei eingegangen.

Nur drei Flüchtlinge unter den Verdächtigen


Die Polizei hat mittlerweile 59 Tatverdächtige festmachen können. 13 Personen sitzen in Untersuchungshaft. Darunter befinden sich 25 Algerier, 21 Marokkaner, drei Tunesier, drei Deutsche, zwei Syrer und jeweils ein Iraker, Libyer, Iraner und Montenegriner.

Der "Independent" berichtet, dass von den Verdächtigen lediglich drei erst kürzlich nach Deutschland gekommen sind: die zwei Syrer und der Iraker. Die Mehrheit der Männer sind demnach deutsche Staatsbürger bzw. schon länger im Land.

 

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