So unterstützen Sie Ihr Kind beim Schulstart

Schulstart! Neue Schule, neue Klasse, neues Leben - und nicht immer läuft alles glatt. Kinder- und Jugendpsychologin Esther Köttstorfer verrät, wie Sie Ihr Kind beim Schulbeginn unterstützen.

Da kommt er, der Ernst des Lebens

Mit Schulbeginn werden Kindergartenzwerge zu Erstklässlern, Volksschulkinder zu Mittelschülern und Klassenwechsler zu den „Neuen". Kinderpsychologin Esther Köttstorfer gibt einfühlsame Tipps dazu, wie Sie Ihrem Kind die Umstellung leichter ­machen.

1. Neues vertraut machen

Nützen Sie die letzten Tage vor Schulbeginn zur Einstimmung: Schauen Sie sich mit Ihrem Kind noch mal Schule und Schulweg an und treffen Sie sich mit Kindern, die in dieselbe Klasse kommen.

2. Gemeinsam vorbereiten

Besprechen Sie mit Ihrem Kind Erwartungen, Gefühle und Erlebnisse rund um den Schulbeginn. Ermuntern Sie Freunde und Familienmitglieder dazu Erfahrungen und Anekdoten aus deren Schulzeit zu erzählen.

Bereiten Sie zusammen mit Ihrem Kind die Schulsachen vor und stellen Sie ab der letzten Ferienwoche den Schlafrhythmus auf Schulmodus um. Pflegen Sie Rituale – die helfen auch noch älteren Kindern beim Aufstehen und Schlafengehen.

Teenager, der auf seinen Büchern schläft.

3. Selbstvertrauen geben

„Du schaffst das" – bestärken Sie Ihr Kind und sprechen Sie ihm Vertrauen zu. Wenn es eine neue Situation bewältigt hat, loben Sie: Das hast DU geschafft!

Helfen Sie ängstlichen Kindern, indem Sie mit dem Kind und gegebenenfalls den Lehrern eine stufenweise Begleitung ausmachen.

4. Talisman mitgeben

Packen Sie Ihrem Kind ein Kuschel- oder Krafttier, einen Glücksstein, einen Anhänger oder eine Kette ein – etwas, das ihm innerlich hilft und bei Unsicherheit Halt gibt.

Mädchen mit Schultasche vor Tafel.

5. Achtsam sein

Nehmen Sie sich vor allem in den ersten Wochen viel Zeit, um Erlebtes zu besprechen und gemeinsam zu entspannen. Toll gegen Stress und Angst sind zum Beispiel die Kapitän Nemo Geschichten von Ulrike Petermann.

Schenken Sie Aufmerksamkeit. Vergessen Sie nicht auf den Spaß. Und zögern Sie nicht, bei Fragen psychologische Beratung einzuholen.

Infos: kinder-therapie.at/psychologie

 

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