So toll sehen berühmte Logos als Frauen aus

Ein Designprojekt zum Frauentag hat die Männer in den Logos bekannter Marken in Frauen verwandelt.

Der pausbäckige Schnauzbartträger auf der Pringles-Packung heißt "Mr. Julius Pringle" und bewirbt seit jeher die Kartoffelflocken-Chips. Zum Frauentag hat die Organisation Creative Equals ihn und andere bekannte Markenlogos in Frauen verwandelt. Denn: Warum ist "Julius" eigentlich keine "Ms. Julia Pringle"?

Die Organisation, die sich mit Gleichstellung und Diversität im Marketing- und Mediensektor beschäftigt, möchte mit ihrer Aktion darauf aufmerksam machen, wie männlich geprägt die Werbe- und Medienwelt immer noch ist. "89,5 Prozent der Art- und Designdirectors sind Männer", sagt Gründerin Ali Hanan.

Man müsse sich fragen, ob daraus nicht ein unterbewusster Bias entstehe, der die Identitätsentwicklung von Marken beeinflusse. Oder anders gesagt: Warum sind die meisten personifizierten Marken eigentlich Männer?

Wir finden: Sie machen sich auch als Frauen ausgezeichnet.

 

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