So sieht der neue Spritzwein aus der Dose aus

Das Gemisch wird aus österreichischen Qualitätstrauben produziert und mit Kohlensäure versetzt.

"Man bringe den Spritzwein" - Mit diesen beinahe schon legendären Worten hat der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) 2010 Rot-Grün besiegelt. Künftig kann der Stadtchef - und nicht nur er - sein Lieblingsgetränk auch bequem mitnehmen. Ein US-Hersteller bietet unter dem Markennamen "Sprisser" nämlich einen entsprechenden Dosen-Drink an. Er ist zum Beispiel beim Donauinselfest erhältlich.

Das Gemisch wird laut einer Aussendung aus österreichischen Qualitätstrauben produziert und mit Kohlensäure versetzt. Vertrieben wird der eingedoste weiße Spritzer als "Sprisser Classic" mit natürlichem Geschmack oder als "Sprisser Cosmo" mit Cranberry-Orange-Aroma - und zwar ausschließlich bei Großveranstaltungen und Konzerten. So wird der alkoholische Neuzugang an einigen Ständen am Inselfest (24. bis 26. Juni) bzw. beim EM-Public-Viewing in Aspern (ab 10. Juni) verkauft. Eine Viertelliterdose schlägt mit 3,90 Euro zu Buche.

Als - laut eigenen Angaben - Verbeugung vor Wien und dem weltweit beachteten Donauinselfest wurde vom US-Konzern auch ein "Sprisser Wiener" mit einem Schuss Vanille und einem Hauch Zitrone kreiert. Und noch einen Hauptstadt-Bezug gibt es: Internationale Direktorin der "Sprisser GmbH" ist Claudia Nettig, die Tochter des früheren Wirtschaftskammer-Präsidenten Walter Nettig.

 

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