So schön und nachhaltig ist Bademode aus Österreich

Sie verbindet nicht nur ihre lokale Verwurzelung: Mit Transparenz und ihrer jeweils ganz eigenen, zeitlosen Ästhetik setzen österreichische Designer*innen ein Zeichen gegen schnelle Wegwerfmode und fade Schönheitsstandards.

So schön und vielfältig ist Bademode made in Austria

Am 29. Mai sperren die Freibäder auf. Und auch, wenn die Badesaison in diesem Jahr so ganz anders startet, als wir das gewohnt sind, ist jetzt der richtige Moment, sich nicht nur gedanklich, sondern auch modisch auf "Sonne-auf-dem-Bauch"-Tage vorzubereiten - mit diesen Swimwear-Brands etwa:

Rendl

Wer elegante Bademode mag, auf Schnickschnack aber gut verzichten kann, ist bei Rendl richtig. Vor allem die schlicht-schönen Badeanzüge des 2013 gegründeten Labels sind längst über die Grenzen des Landes hinaus bekannt und begehrt. Perfekt durchdachte Details wie das doppelt gelayerte Obermaterial und verschiedene Dekolleté- und Rückenlösungen unterscheiden Rendl-Designs von 08/15-Bademode. Entworfen wird in Wien, gefertigt in Europa.

Poleit

Der Liebe zum Surfsport ist das Grazer Label Poleitentsprungen. Was das Team rund um den Gründer Hannes Leitenbauer kreiert, funktioniert aber auch an Bergseen und im Freibad einwandfrei. Funktionale Cuts treffen bei Poleit auf moderne Elemente und einen Hauch Nostalgie. Und das sieht dann zum Beispiel so aus: klassische Einteiler im Stil der Nineties mit tiefem Rückenausschnitt und dicken Blockstreifen in Weiß und Erdbeereis-Rosa. Zuletzt lancierte das Design-Kollektiv eine Beachwear-Serie aus recyceltem Meeresplastik.

Margaret & Hermione

Barbara Gölles, die Designerin hinter Margaret & Hermione, gilt als Pionierin, wenn es um nachhaltig hergestellte Bademode aus Österreich geht. Als eine der allerersten entschied sie sich, damals noch im Duo mit Andrea Kollar, ein Material aus alten Fischernetzen für ihre Kollektionen zu benutzen. Mittlerweile zählen neben Gölles selbst gestalteten Prints und den unglaublich gut sitzenden, hochgeschnittenen Höschen auch die auf Body Neutrality und Diversität bedachten Kampagnenbilder zu den Markenzeichen von Margaret & Hermione.

Essentials for Zula

So verspielt und detailverliebt kann zeitlos-sportliche Bademode daherkommen: Essentials for Zula wird von Stephanie Delie Kastner, Wahlwienerin mit österreichischen und thailändischen Wurzeln, designt und geleitet. Gemeinsam mit ihrem Vater stellt Kastner im kleinen Familienbetrieb in Bangkok Qualität, Fairtrade und ethische Arbeitsbedingungen sicher.

Studio Miyagi

Entstand zwar schon im Vorjahr, zählt aber immer noch mit zum Coolsten, das die Freibad-Saison an Outfits zu bieten hat: Ein Badeanzug und Badeshorts gingen 2019 aus der Kooperation zwischen dem Bodywear-Label Studio Miyagiund den Wiener Linien hervor.Die nachhaltige Herstellung erfolgte ausschließlich mit Dead Stock, Stoffen also, die durch Überproduktionen entstehen und vor der Entsorgung gerettet wurden.

 

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