So schaffen Sie es endlich, alte Gewohnheiten abzulegen

Ein Neuanfang in einem oder mehreren Lebensbereichen fällt oft schwer. Warum wir Menschen Gewohnheitstiere sind und wie man sich selbst dabei überlistet.

Das Sprichwort heißt nicht umsonst „Aller Anfang ist schwer", denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das nicht ohne Grund. Das Ganze geht nämlich so weit, dass das Hirn sogar Hormone zur Belohnung aussendet, wenn wir unserer täglichen Routine nachgehen. Treffen ein oder mehrere Ereignisse nicht so ein wie sonst, löst das Stress aus.

Doch das ist kein Grund die Routine nicht zu durchbrechen und etwas Neues zu beginnen. Denn jede Veränderung mag zu Beginn zwar schwer fallen, wird aber wiederum nach einiger Zeit zur Gewohnheit. Spätestens dann werden auch diese Tätigkeiten oder Ereignisse mit Wohlgefühl belohnt.

Einige Gedanken, die helfen Veränderungen leichter anzunehmen:

Der Mensch braucht Veränderungen

Das ganze Leben besteht aus Veränderungen. Die Zeiten, in denen man von der Jugend bis ins hohe Alter bei der selben Arbeitsstelle den selben Beruf ausgeübt hat, sind vorbei. Auch im Privatleben ist permanent eine Weiterentwicklung gefragt - vom Kind zum Jugendlichen, vom Jugendlichen zum Erwachsenen, der irgendwann selbst die Rolle von Mutter oder Vater übernimmt und sich dann um die eigenen Kinder kümmert. Und irgendwann folgt dann vielleicht auch die Großelternschaft. Natürlich kann man sich auch bewusst gegen Kinder entscheiden. Das sind dann aber häufig auch die Personen, die beruflich größere Verantwortungen übernehmen. Kurz: Unser Leben ist immer im Fluss.

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Veränderungen annehmen statt ablehnen

Leichter fallen solche Entwicklungen natürlich, wenn sie auf positive Haltungen treffen und nicht von Vornherein abgelehnt werden. Zumindest sollte man diesen eine Chance geben. Eine Chance, dass sie unser Leben bereichern. Und wenn sie ohnehin nicht zu vermeiden sind, dann darf natürlich auch ein bisschen gejammert werden und dann ist aber gut. Denn ändern lässt es sich dann ohnehin nicht mehr.

Manchmal kann es nur besser werden

Menschen neigen dazu auch in Beziehungen und Jobs zu bleiben, die schon lange nicht mehr glücklich machen. Aber der Mut etwas an der Situation zu ändern, ist oft zu klein und die Angst davor, es könnte noch schlimmer werden, zu groß. Manchmal muss man aber über seinen eigenen Schatten springen. Gehen Sie in sich und fragen Sie sich, ob Sie mit der Situation zufrieden sind. Wenn nicht, dann suchen Sie nach einer Lösung und dann heißt es Augen zu und durch. Das bedeutet nicht, dass diese endgültig sein muss. Denn wenn auch diese neu geschaffene Situation Sie nicht glücklich macht, steht es Ihnen frei, wieder etwas daran umzustellen. Sie müssen nur Ihren Mut zusammen nehmen und es auch tun. Die Wahrheit ist doch die: Auch wenn es im ersten Augenblick schwer fällt, ist es immer noch besser etwas selbst in die Hand zu nehmen als untätig zu bleiben.

Und: Es ist nie zu spät, um sein Leben zu ändern!

 

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