So reifen grüne Tomaten nach

Knackig und grün hängen sie vereinsamt auf der Staude: Die letzten Paradeiser des Sommers haben es nicht mehr geschafft, ordentlich Farbe zu bekommen. Mit einem kleinen Trick lassen sich trotzdem noch rote Prachtexemplare aus ihnen machen.

Sie sind die letzten Überreste des Gartensommers: Grüne Paradeiser. Einsam hängen sie im September und Oktober an kahlen Stauden und lassen ihre Gärtner oft verzweifeln - was tun mit den unreifen Früchtchen?

Erste Möglichkeit: Grünes Tomatenchutney.
Zweite Variante: Ganz einfach nachreifen lassen! Das geht erstaunlich einfach und verlängert ganz nebenbei den Sommer um einige Wochen - wer kann schon behaupten, Ende Oktober rote Paradeiser aus dem eigenen Garten oder Balkonkistl auf Lager zu haben?

So reifen grüne Tomaten nach

Grüne Paradeiser von der Pflanze pflücken und darauf achten, den Stengel mitabzuschneiden. So bleibt die Frucht einerseits länger frisch, andererseits können so keine Risse oder Eindringmöglichkeiten für Keime und Schimmelpilze entstehen. Weiters wichtig: Die Schale muss einwandfrei sein, sonst besteht wieder Schimmelgefahr!

Die Paradeiser in einer Kiste locker verteilen und an einem Ort mit Zimmertemperatur abstellen. Der Clou: Ein bis zwei reife Äpfel dazulegen. Denn diese geben Reifegase ab, was die Tomaten veranlasst, schneller nachzureifen.

Der nachträgliche Reifeprozess kann zwei bis drei Wochen dauern, dazwischen sollte man immer wieder nachschauen und eventuelle verdorbene Früchte aussortieren.

Wenn aus grün dann endlich rot geworden ist, heißt's: Sommer verlängern und genießen!

 

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