So reagieren Sie richtig, wenn Ihr Kind trotzig ist

Bekommt ein Kind einen Trotzanfall, sollten Eltern nicht einfach versuchen, auf das Kind einzureden.

Bekommt ein Kind einen Trotzanfall, sollten Eltern nicht einfach versuchen, auf das Kind einzureden. "Das hilft in dem Moment meistens nicht", erklärt Erziehungsberaterin Maria Große Perdekamp.

Wenn das Kind bei Körperkontakt nicht noch mehr schreit, sollten Mütter und Väter versuchen, es auf den Arm zu nehmen. Erst wenn der Nachwuchs sich beruhigt hat, macht es Sinn eine Lösung für das ursächliche Problem zu suchen.

Entwicklung des eigenen Willens


Kleine Kinder bekommen nicht aus Boshaftigkeit Trotzanfälle - diese sind auch ein Zeichen, dass sie einen eigenen Willen entwickeln. Dabei diplomatisch zu bleiben, müssen Kleinkinder erst noch lernen. "Mit zwei, drei Jahren können sie sich noch nicht in andere hineinversetzen", sagt Große Perdekamp. Für die Eltern heißt das: Tief durchatmen und so gut es geht ruhig bleiben.

Eltern sollten trotziges Kind nicht aussperren


Aussperren aus dem Zimmer sollten Eltern das Kindes nie - etwa vor die Haustür, in den Keller oder ins Badezimmer. Das erniedrige Kinder unnötig und schüre Ängste, heißt es in der Zeitschrift "Kinder!" (Ausgabe Februar 2016). Stattdessen kann mitunter ein sogenannter Wutwinkel in der Wohnung helfen. Das könne beispielsweise eine Ecke mit Kissen sein, in der sich das Kind beruhigen soll. Die Eltern sollten den Nachwuchs dabei aber im Blick haben.

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